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Deutschland Das Migrationsproblem

Die Flüchtlingsdebatte: Knallharte Fakten und die reine Wahrheit

Die Flüchtlingsdebatte: Knallharte Fakten und die reine Wahrheit

Die Wahrheit zur Flüchtlingsschwemme - soweit möglich.

Wir informieren Sie umfassend über die realen Fakten zur aktuellen Flüchtlingsschwemme. Eine wirklich ausgewogene Flüchtlingsdebatte ist nötig, weil sie eine zentrale Rolle für die Zukunft unseres gesellschaftlichen Selbstverständnisses spielt.

Die nüchterne und sachliche Darstellung der realen (belegbaren) Fakten hilft uns, diese Problematik besser zu verstehen und damit umzugehen.

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Dieser Artikel ist nicht mehr aktuell. Das Thema wurde zu einem E-Book aufbereitet und kann in allen relevanten Shops gekauft werden. Zum Beispiel ist es bei Amazon für nur 3,99 Euro erhältlich.

Darum flüchten die Syrer aus ihrem Land

Krieg: Darum flüchten die Syrer aus ihrem Land.

Ein zentrales Problem: Es gibt keine verlässlichen Zahlen

Aufmerksame Verfolger der Flüchtlingsdebatte haben schnell festgestellt, dass es keine verlässlichen Zahlen gibt. Jeden zweiten Tag kommen neue und immer höhere Zahlen ins Spiel. Die aktuellen offiziellen Zahlen liegen laut dem Bundesministerium des Inneren bei 800.000 Flüchtlingen bis Ende des Jahres. Diese Zahl ist jedoch kaum realistisch, denn im Registrierungssytem „Easy“ sind bis Ende Oktober bereits 758.473 Zugänge verzeichnet.

Diese Zahlen decken sich nicht mit der Anzahl der bis jetzt registrierten Asylanträge, hochgerechnet bis Ende des Jahres. Es werden also viel mehr Flüchtlinge in diesem Jahr zu uns kommen. Realistisch geschätzt werden es wohl ein- bis eineinhalb Millionen werden.

Erstens bedeutet nicht jeder Asylantrag auch ein Bleiberecht, zweitens kommt der Familiennachzug – welcher sich kaum kalkulieren lässt – noch dazu.

Die Fakten: Die Asylantrag-Zahlen bis Ende Oktober 2015

Die reine Anzahl der gestellten Asylanträge bis zum Ende des Monats Oktober 2015 sind ein Anhalts-Faktor, um sich die realen Zahlen vorzustellen. Es wurden bis Ende Oktober 331.226 Asylanträge gestellt.

Im Oktober 2015 wurden beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge insgesamt 54.877 Asylanträge gestellt. Dies bedeutet einen Anstieg von 157,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat Oktober 2014. Addiert kommen wir auf eine Zahl von 386.103 neuen Asylanträgen.

Allerdings sind auch dies nicht die realen, wirklichen Zahlen.

Die realen Zahlen der Ayslanträge liegen deutlich höher

entwicklung-antraege

Die Zahlen der Asylerstanträge seit 1985. 1992 wurden die meisten Asylanträge bisher gestellt.

Die Anzahl der in Deutschland tatsächlichen Einreisenden liegt beträchtlich höher, denn die formale Antragstellung ist erst verzögert möglich. Die Asylantragstellungen hinken dem Ansturm der Asylsuchenden hinterher, viele Schutzbedürftige warten daher noch auf die Möglichkeit der Antragstellung und werden aufgrund dessen nicht in den offiziellen Zahlen geführt.

So sind im Registrierung-System EASY im Monat Oktober 2015 bundesweit etwa 181.166 Zugänge von Asylsuchenden registriert worden. Von Januar bis Oktober 2015 waren es insgesamt ca. 758.473. Ausgehend von dieser Zahl kommen wir realistisch auf eine Million bis circa eineinhalb Millionen und liegen damit über den offiziellen Zahlen des Bundesministeriums des Inneren.

Die Entwicklung der Asylanträge

Die Entwicklung der monatlichen Asylantragszahlen seit Januar 2014. Die Zahlen steigen beständig an.

Die Zahl der Antragsteller ist nicht die Zahl der Flüchtlinge, die auch bleiben dürfen

Die angenommene Zahl der Million Antragsteller wird nicht im Land bleiben dürfen, denn unter den Antragstellern sind auch etliche Anträge aus sogenannten „sicheren Herkunftsländern“ wie den Balkanstaaten. Sicheres Herkunftsland bedeutet, dass die Flüchtlinge aus diesen Staaten nicht politisch verfolgt oder durch Kriegszustände zur Flucht gezwungen werden.

Diese Menschen werden wieder ausgewiesen und dürfen nicht bleiben.

Entschieden hat das Bundesamt im Oktober 2015 über die Anträge von 31.580 Personen. Dies bedeutet einen Anstieg von 142,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat Oktober 2014. Die Rechtsstellung eines Flüchtlings nach der Genfer Flüchtlingskonvention erhielten 15.834 Menschen. Zudem erhielten 181 Personen subsidiären Schutz, bei 187 Personen wurden Abschiebungsverbote festgestellt. Abgelehnt wurden die Anträge von 10.195 Personen (44,4 Prozent). Anderweitig abgeschlossen (z.B. durch Dublin-Verfahren oder Verfahrenseinstellungen wegen Rücknahme des Asylantrages) wurden die Anträge von 3.682 Personen (16,0 Prozent).

Die folgenden Grafiken verdeutlichen die Zahlen:

Entscheidungen und Entscheidungsquoten

Die realen Zahlen der Flüchtlinge, die bleiben dürfen. Erst bei Status „Rechtsstellung als Flüchtling“ darf ein Antragsteller auch bleiben.

Die Entwicklung der Quoten

Sehr gut ersichtlich, wer bleiben darf und wer nicht. Grün, Hellgrün und Grau bedeutet Bleiberecht.

Kaum erwähnt, aber extrem wichtig: Der Familiennachzug

Die reinen Asylzahlen sind völlig unbedeutend, da sie nicht im Ansatz wiedergeben, wie viele Menschen wirklich zu uns kommen werden. Der sogenannte Familiennachzug ist für die realen Zahlen entscheidend.

Die Flüchtlings-Masse, die derzeit zu uns kommt, besteht zu circa 80 Prozent aus jungen, alleinreisenden Männern. Diese haben laut Asylgesetz den Anspruch auf Familiennachzug, sobald sie den Status als anerkannter Schutzbedürftiger haben (positiver Bescheid nach Asylantragstellung).

Die Statistik beweist: 80 Prozent allein reisende junge Männer kommen

Asylanträge nach Geschlecht.

Fersehbilder lügen. Diese Statistik des BAMF beweist das Gegenteil. Hochgerechnet kommen 80% junge Männer.

Aus einigen Hunderttausend werden schnell Millionen

Wenn nun diese jungen Männer ihre Familie nachkommen lassen, so kommen wir leicht auf wesentlich höhere Zahlen. Geht man nur von drei Angehörigen eines jeden, jungen Flüchtlings aus, so sind zwei bis vier Millionen Menschen schnell erreicht. Ob und wie viel Menschen hiervon für Deutschlands Generationenvertrag geeignet sind, ist fraglich.

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Deutschland braucht Zuwanderer – Aber die Richtigen

Der Generationenvertrag funktioniert nicht mehr. Der Generationenvertrag basiert darauf, dass junge arbeitende Menschen für die Rente der älteren Menschen aufkommen, die keine gesellschaftliche Arbeit mehr leisten können. Das jedoch kann nicht mehr funktionieren, weil wir eine abnehmende Bevölkerungszahl in Deutschland verzeichnen. Es existieren zu wenig junge Menschen, die für die älteren aufkommen können. Aus diesem Grund ist Deutschland auf Zuwanderer angewiesen.

Wir brauchen demzufolge mehr junge Menschen, die einer gesellschaftlichen Arbeit nachgehen und möglichst auch noch Kinder zeugen. Erst wenn die Anzahl der jungen, arbeitenden Menschen höher ist als die der Rentenbezieher, haben wir dieses demografische Problem gelöst.

Zumindest die sehr jungen Kinder der Migranten könnten für den Generationenvertrag der richtige »Nachschub« sein.

Welche Art von Zuwanderern kommt zu uns?

Unlängst musste die Bundesregierung kleinlaut zugeben, dass sich 90 Prozent der Flüchtlinge nicht für einen Einstieg in den Arbeitsmarkt eignen. Sie werden auf Jahre – oder deutlicher – für den Rest ihres Lebens auf Sozialleistungen angewiesen sein. Was auch logisch erscheint, denn die meisten Flüchtlinge sind Analphabeten und können vielleicht gerade ihren Namen schreiben.

Finanzminister Schäuble hat bereits Milliarden für die Flüchtlinge beiseite gelegt. Geld, welches dem Steuerzahler ungefragt aus der Tasche gezogen wird, ohne das der korrekte Grund angegeben wird.

Die Blue-Card – eine Lösung für „gewünschte“ Zuwanderer?

Die Bundesregierung hat mit der sogenannten Blue-Card bereits einen Versuch gestartet, nur solche Migranten aufzunehmen, die im hiesigen Arbeitsmarkt auch gebraucht werden. Doch die Auswahlkriterien sind noch stark verbesserungswürdig, kaum jemand interessiert sich für die Blue-Card.

Diese Fakten über die Flüchtlinge sollten Sie kennen

Deutschland- und europaweit wird in der Flüchtlingsdebatte gerne mit Superlativen und großen Zahlen jongliert. Wir schaffen Klarheit und bringen Licht in das Dunkel der Debatte.

  1. Ist die Zahl der Asylsuchenden wirklich höher als je zuvor? Nein, definitiv nicht. 1992 wurden mehr als doppelt so viele Asylanträge gestellt als im Jahr 2014. Das belegen die Zahlen des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge. Die EU hatte damals übrigens nur 15 statt 28 Mitgliedsstaaten und daher ach eine wesentlich geringere Aufnahmekapazität. Es stimmt allerdings, dass in den Jahren zuvor weniger Menschen Asyl suchten.
  2. Die Erfolgsquote bei Asylanträgen: Knapp 60% aller gestellten Anträge werden durch deutsche Gerichte in erster Instanz abgelehnt. In den weiteren Instanzen werden sogar über 80% endgültig abgelehnt. Das liegt daran, dass in manchen Fällen ein anderer EU-Staat zuständig war, oder aber dass der Flüchtling nicht aus einem anerkannten Herkunftsland wie Syrien, Irak oder Eritrea kommt.
  3. Flüchtlinge einfach wieder zurückschicken: Geht leider nicht so einfach, weil in den meisten Fällen nicht einmal das Herkunftsland der Flüchtlinge bekannt ist. Die Flüchtlinge neigen dazu, ihre Papiere zu vernichten oder haben diese dem Schleuser übergeben, der dann nicht mehr auffindbar ist. Ohne das dass jeweilige Herkunftsland des jeweiligen Flüchtlings bekannt ist, kann nicht abgeschoben werden. Allerdings kann dank dem Dublin III-Verfahren jeder Flüchtling wieder in die Länder der EU-Außengrenzen abgeschoben werden, wenn er dort noch nicht registriert wurde.
  4. Die Herkunftsländer der Flüchtlinge: Ungefähr 40% der Zuwanderer stammen derzeit aus Syrien. Auf dem zweiten Platz liegt Serbien, gefolgt von Eritrea, Afghanistan und dem Irak. Auch EU-weit kommen die meisten Flüchtlinge aus Syrien. Verglichen mit dem Vorjahr stieg die Zahl der Menschen, die aus der Ukraine in die EU flüchteten, am stärksten an.
  5. Sollten sich Syriens Nachbarstaaten nicht um die syrischen Flüchtlinge kümmern? Das geschieht bereits, denn nach Angaben der Vereinten Nationen sind mehr als zwei Millionen Flüchtlinge in den Nachbarstaaten Syriens – Libanon, Irak, Jordanien und Ägypten – registriert. Hinzu kommen noch 1,7 Millionen Flüchtlinge in der Türkei.
  6. Warum wird Asyl nicht im jeweiligen Erstaufnahmeland beantragt? Ein großer Teil der Asylsuchenden macht genau das bereits. In den zwei Haupteintrittsländern Italien und Ungarn hat sich die Zahl der Anträge im letzten Jahr mehr als verdoppelt. Nach Italien gelangen die Flüchtlinge über das Meer und nach Ungarn gelangen die Menschen über die Türkei.
  7. Da jedoch die Bundesrepublik systematische Werbekampagnen mit englischen Beiträgen auf dem englischen Kanal der Deutschen Welle macht und hochqualitative Heile-Welt-Propaganda-Videos in allen Sprachen verteilt, will kein Flüchtling mehr woanders hin als nach Deutschland.

Dies wird zu einem immer dringenderen Problem, welches Angela Merkel jüngst zur Chefsache deklarierte. Doch das Vertrauen in Merkels Flüchtlingspolitik ist nicht nur in den Reihen der Opposition verschwunden, auch die eigene Partei steht nicht mehr hinter ihr.

Die Hauptherkunftsländer der Asylantragsteller

Anhand dieses Diagramms lässt sich sehr leicht ableiten, welche Herkunftsländer eine Aussicht auf ein Bleiberecht haben. Der größte Bereich – die Arabische Republik Syrien – wird selbstverständlich anerkannt. Die danach kommenden Länder wie Albanien, der Kosovo und Serbien hingegen haben keinerlei Chance auf Anerkennung.

Herkunftsländer

Die Herkunftsländer der Flüchtlinge, die zu uns kommen.

Geschieht eine Überfremdung in Deutschland?

Gerade auch der braun idealisierte Mob spricht gern von einer Überfremdung Deutschlands. Zahlen und Fakten werden natürlich nicht mitgeliefert, denn diese sind dem hetzenden Mob entweder nicht bekannt oder sie werden schlichtweg ignoriert, weil sie nicht in die Demagogie passen.

Selbstverständlich wäre eine reale Überfremdung Deutschlands ein echtes Problem, das dringender Korrigierung bedürfte. Doch es besteht noch keinerlei Handlungsbedarf. Wenn allerdings jedes Jahr diese Masse an Flüchtlingen inklusive dem Familiennachzug zu uns kommen, ist von einer Überfremdung zu sprechen.

Deutschland muss zu einem Einwanderungsland werden

Zur Zeit sind wir ein Asylland, auch wenn unsere Bundeskanzlerin gerne von einem Einwanderungsland spricht. Unser Asylrecht sieht keinerlei Deckelung der Asylanträge vor, wir müssten so viele Menschen aufnehmen, wie ankommen. Vorausgesetzt immer, der Antrag wird positiv beschieden.

Ein reines Einwanderungsland (wie die USA oder Kanada) kann jedoch genaue Quoten festlegen, wie viele Einwanderer pro Jahr ins Land kommen dürfen. Ist die Quote erreicht, macht das Land die Tore dicht.

Das hätte nicht nur den Vorteil genau zu wissen, wie hoch die Anzahl der ins Land kommenden Menschen ist, sondern man könnte sich auch wesentlich besser auf die Zuwanderer einstellen. Unterkünfte, Verpflegung, Kleidung und anderes könnte bereits vorhanden sein, bevor ein Flüchtling seinen Fuß auf deutsches Staatsgebiet setzt.

Doch dafür bedarf es Gesetzesänderungen. Nicht nachvollziehbar ist zurzeit, ob sich das mit gängigem EU-Recht vereinbaren ließe.

Willkommen heißen, aber richtig:

Interessant sind die Meldungen von Hetze, Terror und brauner Demagogie aus Sachsen. Wenn wir 25 Jahre in der deutschen Geschichte zurückgehen, stellen wir schnell fest, dass die Ostdeutschen zu dieser Zeit die Wirtschaftsflüchtlinge waren.

Genau diese Herrschaften hetzen nun am Lautesten gegen die Kriegs- und Wirtschaftsflüchtlinge. Farin Urlaub, Sänger der Band „Die Ärzte“, brachte das Problem gekonnt auf den Punkt:

„Solange es Leute gibt, die nichts können, nichts wissen und nichts geleistet haben, wird es auch Rassismus geben. Denn auch diese Leute wollen sich gut fühlen und auf irgendetwas stolz sein. Also suchen sie sich jemanden aus, der anders ist als sie und halten sich für besser.“

Jeder Bundesbürger ist Aufgrund dieser Fakten in der Verantwortung, sich gegen Hetze und rechten Terror zu positionieren und dafür zu sorgen, dass unsere zivilisierte Demokratie Bestand hat. Wir müssen mit unseren Migranten anständig umgehen und ihnen eine echte Perspektive bieten. Für ein wohlhabendes und friedliches Deutschland.

Planvoll und mit einer gewissen Härte integrieren

Doch das sollte uns nicht davon abhalten, die Gefahr, in der wir uns ohne richtige Maßnahmen und einem Plan befinden zu verdrängen. Ohne Maßnahmen der richtigen Integration kombiniert mit einer gewissen Härte, schaffen wir uns einen Staat im Staat, einen Feind in unserer Mitte. Bitte lesen Sie hierzu folgende Artikel:

Video: Flüchtlingsandrang in Deutschland: Kabinett reagiert mit Asyl-Gesetzpaket

Quellen:

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Über den Autor
Andreas HechtHerausgeber und Redakteur

geboren 1968 in Bremen. Er gründete im Juli 2015 zusammen mit Nicole Hahn die Democratic Post und ist Mitglied der Redaktion. Journalistische Arbeit u.a. bei "Dr. Web Magazin", "NEOPresse" und "Huffington Post", nebenbei Autor mehrerer E-Books zu den Themen Lebenshilfe, Marketing und WordPress.

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9 Kommentare

  1. Hans Neumann schrieb :

    Sie wollten also demokratisch sein und knallharte Fakten liefern? Solche wie :

    „…gegen Hetze und rechten Terror zu positionieren“ oder
    „…diese Herrschaften hetzen nun am Lautesten gegen die Kriegs“ oder
    „…Aus diesem Grund ist Deutschland auf Zuwanderer angewiesen“ so wie Japan? Oder
    „…weil ihr Herkunftsland nicht bekannt ist“ Würden sie dann abgeschoben? Oder
    „…Syrien, arab. Republik“ gibt es nicht mehr seit 1961! Hier werden ägyptische Moslembrüder versteckt.
    „…27% Sonstige“ Wo genau liegt sonstige? Welche Islamstaaten verstecken sich in dieser Zahl? Oder
    „…Gerade auch der braun idealisierte Mob spricht gern von einer Überfremdung Deutschlands.“ Und hat damit Recht! Die Überfremdung ist längst Fakt im Alltag auf Schulhöfen, in U-Bahnen , in Marxloh und Neukölln…

    Danke diese „Fakten“ kannte ich schon aus dem Rest der Lügenpresse.

  2. Andreas Hecht schrieb : Autor

    Hallo Herr Neumann,

    Deutschland ist definitiv auf Zuwanderer angewiesen, die Gesellschaft vergreist und es wachsen kaum noch Rentenzahler nach. Unter welchen politischen Vorraussetzungen auch immer. Ich persönlich präferiere den Zustand eines echten „Einwanderungslands“ wie es die USA ist. Die können dann auch mal die Tore dicht machen. Das allerdings benötigt eine neue Gesetzgebung. Kommt vielleicht noch.

    Die „Arabische Republik“ meint Syrien. Wenn Sie mich schon verbessern wollen, dann bitte vorher schlau machen. Der offizielle Name Syriens lautet nämlich „Arabische Republik Syrien“. Siehe Wikipedia.

    Sonstige kann ich leider nicht aufschlüsseln, weil Eurostat dazu keine Statistiken liefert. Und die liefern noch die aktuellsten und besten Statistiken. Sorry.

    Die gefühlte Überfremdung die Sie schildern, existiert nur in sogenannten „Problemvierteln“ wie zum Beispiel Marxloh und Neukölln. Auch ich habe einmal in einem Problemviertel gelebt und kenne das Gefühl. Sieht bei uns in Hamburg auch nicht anders aus. In anderen Stadtvierteln jedoch kann von Überfremdung keine Rede sein, auch nicht an den Schulen. Auch das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen.

    Danke für Ihren Kommentar!

    • Agnes Ster schrieb :

      Meines Erachtens ist es absolut unerheblich, ob Deutschland Einwanderer „braucht“ – das Asylrecht ist ein Menschenrecht, das nicht von Nützlichkeitserwägungen abhängig ist. Eine Unterteilung der Menschen in Nützlinge, auf die Deutschland angeblich „angewiesen“ ist, und Schädlinge, die „unsere Sozialkassen plündern“ , entspringt menschenverachtender Denke. Sozialdarwinismus und Rassismus sind die zwei Seiten des Faschismus und wenn man dieser Argumentation folgt, müssten alle Flüchtlinge, die aus Alters- oder sonstigen Gründen nicht mehr in den Produktionsprozess eingegliedert werden können, abgewiesen werden. Ich kann diesen Unsinn nicht mehr hören. Er bewegt sich letztlich auf derselben Ebene, auf der sich die Pegida bewegt – Sie werden schlecht einem Hartz IV Empfänger aus Sachsen, den dieses Land nicht „braucht“, davon überzeugen, dass Deutschland, das unzählige Menschen in diesem Lande aussortiert hat und nicht „braucht“, Einwanderer braucht. Das ist m.E. eine Argumentation, die sich auf derselben Ebene bewegt, wo sich auch die Pegida und die neoliberale „Elite“ bewegt, die dem braunen Mob die Vorlage liefert.

      Was in diesem Land vor sich geht, ist ekelerregend und erschreckend. Einen wirklichen Unterschied zu den Vorgängen in der Anfangsphase des Dritten Reichs bzw. in den Gegebenheiten, die der braunen Brut den Weg ins Dritte Reich ebneten, kann ich nicht mehr erkennen. Und wie damals, schweigt die „Mehrheit“, wenn hierzulande Menschen gejagt werden und Häuser von nicht erwünschten „Untermenschen“ brennen. Der Staat richtet Wasserwerfer gegen die „Anständigen“, deren Aufstand er in Lippenbekenntnissen fordert und schützt die Hassdemos der braunen Brut. Es ist absolut unerheblich, ob Deutschland die Flüchtlinge „braucht“ oder nicht „braucht“, es geht hier um Mindeststandards einer menschlichen humanitären Zivilisation.

  3. Stefan Auerswald schrieb :

    Hallo,
    In der Überschrift hieß es, “ wir liefern die knallharten Fakten“.
    Was ich aber gelesen habe, wusste ich schon. Diese Darstellung der “ Fakten“ wird tagaus tagein über die Medien verbreitet. Diese Halbwahrheiten kann ich nicht mehr lesen oder hören.
    Fakt ist, dass es mittlerweile eine Überfremdung nicht nur in sogenannten Problemvierteln gibt, sondern bereits auf dem platten Land.
    Fakt ist, dass der deutsche Arbeitsmarkt diesen Ansturm nicht gewachsen ist. Die Wirtschaft möchte natürlich das wir alle Flüchtlinge aufnehmen. Dies hat Grillo gefordert.
    Wir haben aber kaum noch Arbeit für nicht Qualifizierte.
    Nicht jeder Deutsche hat studiert.
    Wenn soviele arbeitsfähige Flüchtlinge den Arbeitsmarkt stürmen, bleibt nichts mehr für Deutsche nicht Qualifizierte.
    Lohndumping ist die Folge.
    Schauen sie sich doch mal um. Aber bitte mit einer neutralen Brille.
    Fakt ist, unsere Sozialsysteme können einen solchen Ansturm nicht verkraften. Sollange es Deutsche ohne Krankenversicherung gibt, sollange sollten wir keine Asylanten aufnehmen. Dies ist mein Fachgebiet und ich weiß wovon ich rede.
    Der demografische Wandel ist auch so ein Lügenkonstruckt. Sicher, es werden weniger Kinder geboren, aber sollange wir uns leisten können, ältere Mitarbeiter nicht mehr beschäftigen zu wollen, sollange kann es nicht sein das wir zu wenig “ Fachkräfte“ haben.
    Weiterhin wird in der Betrachtung auch der technologische Fortschritt ausser Acht gelassen.
    Wo früher Menschen die Arbeit gemacht haben stehen heute Maschinen und Roboter. Dieser Fortschritt wird nich rasant zunehmen. Es werden immer weniger Menschen gebraucht. Der Zustrom von Asylanten verschärft diesen Zustand.
    Fakt ist, der ungedrosselte Zustrom von Asylanten spaltet unsere Gesellschaft. Ich gehöre keiner braunen Zunft an und bin mitnichten Rechtsradikal. Ich bin ein normaler Bürger aus der schrumpfenden Mittelschicht. Ich bin Realist und kann mir eine eigene Meinung bilden und die heißt : So kann es nicht weiter gehen.
    Australien, Canada und auch die USA regeln die Zuwanderung wesentlich besser. Schauen Sie sich deren Zuwanderungsgesetze an.
    Fajt ist, ich habe Angst vor der Zukunft Deutschlands und spüre wie diese nicht ernst genommen wird. Schlimmer noch, wie diese missachtet wird.
    Fazit: ich könnte noch immens viele Beispiele bringen, warum ein ungebremster Zustrom von Asylanten Deutschland schadet, aber dies würde meinen Zeitrahmen sprengen.
    Ich habe nur ( ganz ehrlich) die Nase gestrichen voll nur noch mit diesem Thema konfrontiert zu werden.
    Wenn Schulen, Kindergärten, Infrastruktur usw. genauso schnell und unbürokratisch gebaut werden wie Flüchtlingsheime, dann würde es Deutschland gut gehen.
    Jahrelang unterlagen Kommunen und Gemeinden einen bedingungslosen Spaardiktat, aber plötzlich ist Geld für eine Asylpolitik die ihres gleichen sucht, viel Geld da.
    So, jetzt reicht es.

    MfG
    Auerswald

    • Jakobus schrieb :

      Stefan! Tu hast recht… Ich stimme Dier zu.

    • Peter schrieb :

      Sehr sachlich aus der scheinbar anständigen Mitte des Volkes!

      Herr Auerswald, sehr gut! Das will aber keiner hören und sie beschreiben es richtig: „missachtet!
      Die Strömungen nehme ich seit Jahren wahr und habe die aktuelle Weltpresse schon vor 20 Jahren so gesehen wie sie heute ist. Ich gebe zu das ich mich in einem Punkt geirrt habe. Ich dachte das würde ich in meiner Rente erst erleben. Das wäre in 30 Jahren. Das große „Erdenkotzen“ steht aber unmittelbar bevor! Krieg, Krieg, Krieg, Verbrechen, Verbrechen, Verbrechen, Reiche raffen immer mehr, Arme werden auch immer mehr! Wer nicht erkennt das die Welt kollabiert durch die Möchtegernklugen dieser Welt der kann sich nicht wirklich Klug nennen!

  4. GrinderFX schrieb :

    Der Artikel widerspricht sich nur in einem Punkt massiv selbst und zerstört somit wissentlich seine Zahlen.
    Denn wie selbst geschrieben werden nahezu keine Antragssteller abgewiesen und auch diese Zahlen liegen vor und sind somit unabstreitbar, denn wenn sie ihre Pässe weggeworfen haben, weiß man nicht wohin sie abgeschoben werden sollen und schon werden sie für immer bleiben!
    Die Zahl der Abgeschobenen, die wirklich abgeschoben werden beläuft sich gegen 0 (NULL) und somit ist es ja toll, zahlen von 60% zu nennen, die aber keinerlei Gültigkeit haben.
    Somit kommen auch NICHT 2 Asylanten auf 1000 Einwohner!

    • Andreas Hecht schrieb : Autor

      Danke für den Kommentar! Richtig ist natürlich, dass man oftmals einfach nicht weiß, wohin man abschieben soll. Auf diese Fälle kann man nur mit dem Dublin III-Abkommen reagieren und die Flüchtlinge dorthin abschieben, wo sie das erste Mal den Boden der EU betreten haben. Das soll gesichert feststellbar sein.

  5. Michael Jeising schrieb :

    Die erste frage für was brauchen wir Zuwanderung, ich denke wir brauchen sie nicht ,denn wir erhöhen die Steuern auf Milliarden Gewinne die soziale Schere geht wieder zusammen und wir bekommen eine bessere homogene Gesellschaft.Die 2 Frage ist doch sind bei 3 Millionen arbeitslose nicht genug Arbeitskräfte vorhanden,dazu kommt noch die stark steigenden Mieten denn Wohnraum ist knapp in Deutschland.3eine ungebremste Zuwanderung in die Sozialsyteme kann sich Deutschland nicht Leisten und diesen quatsch wer soll die Rente bezahlen ,ja bestimmt nicht die vollautomatischen Produktionsstätten oder doch ?Da mein Bruder in den USA lebt denke ich eine zuwanderung nach Qualifikation richtig ist denn so intelegenter die Zuwanderer sind so besser werden sie Integriert so leid es mir auch tut das zu schreiben so dümmer um so gefährlicher sind die Bürger das sieht man bei den Braunen und das wird man auch bei den Islamisten feststellen können.Da mein Bruder Amerikaner ist und ich Verwandter 1Grades bin habe ich ein Anrecht auf eine Green Card aber vor Jahren war eine Liste danach hätte ich die Green Card in 15 Jahren bekommen ich weiss nicht wie lang sie heute ist und ich hätte in der gesamten Zeit kein amerikanischen Boden betreten dürfen das zu den Zuzug auf 2Jahre begrenzen ind Deutschland