Democratic Post

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Gesellschaft Systematische Vergiftung

Lebensmittelskandal Glyphosat: Das Gift in unserem täglichen Essen

Das weltweit meistgenutzte Pflanzengift Glyphosat ist für eine ganze Reihe von Krankheiten und Missbildungen an Tier und Mensch verantwortlich. Jeder Mensch trägt es mittlerweile in sich, denn es gibt keinerlei Alternativen. Keine Nahrungs- und Genussmittel, die nicht verseucht wären. Glyphosat, korrekt auch Selektivherbizid-Glyphosat-41%SL genannt, befindet sich in der gesamten Nahrungskette. Weltweit impfen Landwirte ihre Felder mit dieser Chemikalie – und das sogar zweimal: Direkt nach der Aussaat und ein zweites Mal vor der Ernte.

Glyphosat verursacht Missbildungen, Krankheiten und kann sogar tödlich wirken

Vermutet werden schwere Krankheiten wie Krebs, Demenz, Morbus Crohn und Autismus. Dazu kommen noch Missbildungen im Mutterleib und Mutationen. Und das nicht nur beim Tier, sondern auch bei Menschen.

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Bereits seit Mitte der 1990er Jahre werden einige Teile Europas von einem Tiersterben heimgesucht. Tausende Rinder sind bereits an dem Pestizid gestorben, dass die Tiere über die Nahrung aufnehmen. Wir Menschen nehmen dann das giftige Pestizid Glyphosat unter anderem durch den Verzehr von Fleisch, jedoch auch durch andere Nahrungsmittel, die in irgendeiner Weise angebaut werden müssen, auf.

Die Landwirte jedoch kämpfen um ihre Herden, die Bestände weisen Fruchtbarkeitsprobleme, Fehlgeburten und Missbildungen auf.

Doch das ist noch lange nicht alles, denn die Landwirte erkranken selbst an dem Umweltgift. Wissenschaftler standen lange vor einem Rätsel, bis sie in den Tieren sehr hohe Konzentrationen des Totalherbizids Glyphosat – des weltweit am häufigsten eingesetzten Pflanzengifts – fand. Nur allein in der europäischen Landwirtschaft werden von diesem Pestizid jährlich Millionen von Litern eingesetzt.

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In diesem Artikel haben wir das Pestizid Glyphosat und seine Folgen genauestens beleuchtet. Alle wissenswerten Hintergrundinformationen können Sie diesem Beitrag entnehmen.

Glyphosat übersteht alles: Es ist chemisch wasserlöslich, geruchsneutral und nicht flüchtig. Es blockiert ein Enzym (EPSPS), das zur Synthese der aromatischen Aminosäuren (zum Beispiel Phenylalanin, Tryptophan und Tyrosin) in Pflanzen und Mikroorganismen benötigt wird. Bestehen wir Menschen – zur Gattung Säugetiere gehörend – nicht auch aus Mikroorganismen? Werden diese dann nicht auch an der Synthese ihrer Aminosäuren gehindert? Kann das für uns Menschen gesund sein?

Ist es auch nicht: Menschliche Urinproben belegen, dass wir alle mehr oder weniger Glyphosat-kontaminiert sind und es wird täglich mit der Nahrungsaufnahme mehr!

Glyphosat ist in so gut wie allen Lebensmitteln enthalten. Acht von zehn bei Bäckern gekaufte Brötchen sind zum Beispiel verseucht.

Täglich nehmen wir das Gift mit unserer Nahrung auf, denn es gibt keinerlei Alternativen. Die Industrie vergiftet uns systematisch für ihre Milliarden-Profite.

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Über den Autor
Andreas HechtHerausgeber und Redakteur

geboren 1968 in Bremen. Er gründete im Juli 2015 zusammen mit Nicole Hahn die Democratic Post und ist Mitglied der Redaktion. Journalistische Arbeit u.a. bei "Dr. Web Magazin", "NEOPresse" und "Huffington Post", nebenbei Autor mehrerer E-Books zu den Themen Lebenshilfe, Marketing und WordPress.

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