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Deutschland Armutseinwanderung

Die Flüchtlinge kosten uns mindestens 10 Milliarden Euro

Die Asylanten werden uns im laufenden Jahr min. 10 Milliarden Euro kosten

Die Asylanten werden uns im laufenden Jahr min. 10 Milliarden Euro kosten

Zehn Milliarden Euro. Anders gerechnet: Zehntausend Millionen Euro. Genau so viel werden wir voraussichtlich im laufenden Jahr für unsere Asylbewerber zahlen müssen. Schuld daran sind die extrem gestiegenen Zuwandererraten. Das geht aus einer Schätzung der Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) hervor.

Zum Beginn des Jahres 2015 rechnete die Bundesregierung noch mit nur 300.000 neuen Asylbewerbern und daraus entstehenden Kosten von fünf Milliarden Euro. Mittlerweile geht Bundesinnenminister De Maizière (CDU) von 800.000 zusätzlichen Asylanten aus. Zuerst müssen die Kommunen für die Betreuung der Asylbewerber aufkommen, erhalten allerdings eine Kompensationszahlung der jeweiligen Bundesländer. Diese richtet sich nach der Höhe der zu erwartenden Migranten.

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Die Kompensationszahlung der Länder liegt allerdings zum Teil bedeutend unter den tatsächlichen Kosten der Kommunen. Als einziges Bundesland erstattet Bayern die tatsächlichen Kosten pro Flüchtling, die zwischen 12.000 bis 13.000 Euro pro Asylbewerber liegen.

De Maizière: Deutschland ist langfristig mit Asylantenstrom überfordert

Bundesinnenminister Thomas de Maizière sieht die Bundesrepublik Deutschland langfristig überfordert durch den extremen Zustrom an Flüchtlingen und Armutseinwanderer. Seiner Meinung nach seien 800.000 Asylanten pro Jahr auf Dauer auch für ein Land wie Deutschland einfach zu viel, wie er dem ZDF-Morgenmagazin sagte. Auf Dauer können die extrem hohen Kosten nicht mehr getragen werden, besonders die Kommunen sind irgendwann einfach durch den Zustrom und die aufkommenden Kosten völlig überfordert. Denn:

Jeder Flüchtling, der nach Deutschland kommt, muss würdig, sicher und anständig aufgenommen werden.

Es stellt sich die Frage, wie lange sich ein Land die Zuwanderer leisten kann. Denn Deutschland muss sich für einige Jahre auf die hohen Flüchtlingszahlen einstellen, die Zahl wird sich nicht verringern.

Es werden noch mehr Flüchtlinge kommen

Da die gesamte Region des nahen und mittleren Ostens am Abgrund steht dürfen wir die offiziellen Zahlen ruhig anzweifeln. Es werden in Zukunft noch mehr Flüchtlinge in unser Land kommen wollen, denn unsere Standards sind einfach sehr hoch und dadurch natürlich auch attraktiv.

Permanente Terror-Gefahr und eine kaum vorhandene Wirtschaft: Der Nahe und Mittlere Osten steht vor dem Ende

Wir erleben gerade den Zerfall von arabischen Nationalstaaten. Syrien, der Irak, der Yemen oder Lybien. In jedem dieser Länder kämpfen rivalisierende Truppen um Territorien und Vorherrschaften. Es geht um Herrschaftsgebiete und einem totalitären Anspruch einiger Gruppen wie dem Islamischen Staat. Doch auch die Kurden oder einige Tuareg-Stämme kämpfen bis aufs Blut gegeneinander und gegen das dort lebendende Volk.

Die dort lebenden Menschen fliehen vor der Gewalt, den Tötungen und Enthauptungen. Vor den Vergewaltigungen und Versklavungen der Frauen.

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Regierung Merkel: Nicht vorhandene Einwanderungspolitik

Man kann den Wunsch nach Flucht vor Tod und Folter nachvollziehen. Doch das löst keine innerdeutschen Probleme, sondern schafft nur neue. Wenn wir der Probleme Herr werden wollen, muss schnellstens eine zeitgemäße Einwanderungspolitik her. Die Balkanstaaten müssen sofort als „sichere Herkunftsstaaten“ anerkannt werden, damit die Armutsflüchtlinge aus ebendiesen Staaten zügig und ohne größere Kosten abgeschoben werden können.

Definition „Sicherer Herkunftsstaat“ – Wikipedia

Für die Bundesrepublik Deutschland wird der Begriff in Art. 16a Abs. 3 Grundgesetz definiert; für die Republik Österreich im österreichischen Asylgesetz. Im europäischen Sekundärrecht ist er in Artikel 29 bis 31 der Richtlinie 2005/85/EG (Asylverfahrensrichtlinie) definiert.

Als sichere Herkunftsstaaten gelten – vereinfacht ausgedrückt – Staaten, in denen weder politische Verfolgung noch „unmenschliche oder erniedrigende Bestrafung und Behandlung stattfindet“ (Formulierung des deutschen Grundgesetzes). Bei Asylantragstellung wird eine Identitätsfeststellung vorgenommen, und der Asylantrag einer Person aus einem sicheren Herkunftsstaat wird in der Regel abgelehnt, wenn der Bewerber nicht besondere Umstände dafür geltend machen kann.

Genau das wäre ein wichtiger erster Schritt, denn wir können uns nun mal nicht jeden leisten, der gerne einwandern möchte.

Kriegsflüchtlinge sollten Vorrang haben, diese Menschen bedürfen wirklich unserer Hilfe. Denn sie haben kein Zuhause mehr.

Quelle:

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Über den Autor
Andreas HechtHerausgeber und Redakteur

geboren 1968 in Bremen. Er gründete im Juli 2015 zusammen mit Nicole Hahn die Democratic Post und ist Mitglied der Redaktion. Journalistische Arbeit u.a. bei "Dr. Web Magazin", "NEOPresse" und "Huffington Post", nebenbei Autor mehrerer E-Books zu den Themen Lebenshilfe, Marketing und WordPress.

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