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Meinung Flüchtlingspolitik

Deutschland und sein wirklich mieses Einwanderungsgesetz

Deutschland braucht dringend ein neues Einwanderungsgesetz

Deutschland braucht dringend ein neues Einwanderungsgesetz

Deutschland hat eines der schlechtesten Einwanderungsgesetze überhaupt. Denn wir steuern in keiner Art und Weise, wer bleiben darf und wer nicht. Dieser Fehler ist nicht neu, er existiert seit den 1950er Jahren. Schon damals holten wir Gastarbeiter ohne jede gesetzliche Regelung ins Land. Wenn wir jetzt nicht handeln, begehen wir denselben Fehler ein zweites Mal.

Deutschland steht am Scheideweg einer gigantischen Aufgabe. Eine nie gesehene Völkerwanderung geschieht in diesem Jahr und sehr viele Flüchtlinge möchten nach Deutschland. Die offiziellen Zahlen sprechen von 800.000 Menschen, die unser Land in diesem Jahr aufnehmen muss. Bei dieser Zahl wird es wohl nicht bleiben, denn offizielle Zahlen werden gern schöngerechnet.

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Ein neues Einwanderungsgesetz muss her

Bei diesen Zahlen und den logistischen Großtaten dahinter kann einem schon etwas mulmig werden. Sicherlich braucht Deutschland eine massive Einwanderung angesichts seiner Kinderarmut, denn es geht darum, die schwächelnden Sozialsysteme zu stützen. Doch die politischen „Eliten“ unseres Landes beweisen täglich, dass sie mit dem Managen dieser Aufgabe heillos überfordert sind. Dem Asylbewerberansturm zurzeit darf man ruhig skeptisch gegenüber stehen, da keinerlei klare, politische Vorstellung davon herrscht, wie sich der Zustrom in eine gute Zukunftsinvestition umwandeln lässt.

Den zum Teil wirklich berechtigten Sorgen seiner Bevölkerung wird Deutschland ohne eine klare Vision nicht begegnen können. Es ist ein eindeutiger Plan nötig, ein neues Einwanderungsgesetz muss dringend her.

Deutschlands Versagen bei der ersten Einwanderungswelle

Bereits in den 1950er Jahren hat Deutschland mit einer quasi nicht vorhandenen Einwanderungspolitik kläglich versagt. In der Zeit des Wirtschaftswunders haben wir sogenannte Gastarbeiter ins Land geholt und diese genau die Jobs erledigen lassen, die ansonsten niemand machen wollte. Es kamen Italiener, Spanier und Türken nach Deutschland, um hier zu arbeiten und ihre Familien in der Heimat versorgen zu können.

Allerdings existierte keinerlei gesetzliche Grundlage, die dafür sorgte, dass die Gastarbeiter auch wieder das Land nach einer gewissen Zeit verließen. Die Italiener und Spanier gingen zumeist schnell in ihre Heimat zurück, die Türken blieben.

Gastarbeiter bei Volkswagen

Gastarbeiter bei Volkswagen

Selbstverständlich waren diese frühen Einwanderungswellen auch eine Bereicherung für unser Land. Fremde kulturelle Einflüsse sorgten für eine buntere und interessantere „deutsche Welt“. Heute sind wir die Heimat für türkischstämmige Politiker, Intellektuelle, Schriftsteller und auch Schauspieler.

Doch es war ein riesiger Fehler, Menschen aus kulturell zurückgebliebenen Gegenden nach Deutschland zu verfrachten. Ungelernt und Bildungsfern waren diese Menschen die ersten, die ihre Jobs durch die wachsende Automatisierung der Industrie verloren. Etwas später wurden viele Arbeiten auch in Billiglohnländer ausgelagert, weil die Unternehmen dadurch noch mehr Gewinne einfahren konnten. Die Anzahl der freien Jobs für bildungsferne, ungelernte Arbeiter verminderte sich extrem. Zurück blieben Sozialstaats-Aspiranten, deren Bildungsferne sich zum Teil bis in die dritte Generation vererbte.

Gesellschaftliche Anpassungen an die Zuwanderer

Auch heute ist dieses Problem noch deutlich spürbar, denn diese Menschen verlangen von uns Anpassungsleistungen. Diese Anpassungsleistungen werden nur von der Unterschicht erbracht, denn diese muss mit den Zuwanderern und Jobs und Wohnraum konkurrieren. Die Mittel- und Oberschicht unserer Gesellschaft hat leicht reden, denn in den hochwertigeren Wohnbezirken lebt kaum ein Ausländer. Auch die Kinder der Mittel- und Oberschicht gehen nicht auf die Stadtteil- oder öffentlichen Schulen in den sogenannten Problemvierteln mit einem Ausländeranteil von 70 bis 80 Prozent.

Es ist für die Politiker und Besserverdienenden daher sehr leicht zu sagen, das Volk solle sich nicht über die Asylbewerber aufregen. Kaum ein Angehöriger dieser „privilegierten Klassen“ kommt je mit einem Problembezirk in Verbindung, zumeist fährt man dort nicht einmal mit dem Auto durch.

Genau das muss man sich klarmachen, wenn man fröhlich für mehr Einwanderer stimmt. Denn unsere Unterschicht hat die Last zu tragen, die bis zur Mittel- und Oberschicht nicht vordringt.

Der kulturelle Graben: Islam vs. der Westen

Die wachsende Islamisierung ist zu einem echten Problem geworden. Die „Erfolgsgeschichte“ der Integration in Deutschland ist nichts anderes, als eine Heuchelei, die faktisch nicht existiert. Seit den 1990er Jahren erfährt der Islam in Deutschland eine Rückkehr zur Tradition, zur Islamisierung, zur Extremität und zur Radikalität. Wir sehen in Deutschland das Spiegelbild der muslimischen Völker im Nahen und Mittleren Osten.

Der Graben zwischen uns und dem muslimischen Teil unserer Bevölkerung wächst beständig und es existiert ein mittlerweile ernsthaftes Sicherheitsproblem, dass nicht zu vernachlässigen ist. Man bedenke, dass die Anschläge vom 09/11 bei uns in Deutschland – genauer gesagt in Hamburg-Harburg – geplant wurden.

Eine gute Integration des muslimischen Teils unserer Gesellschaft in das deutsche Volk ist so weit entfernt, wie schon lange nicht mehr.

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Deutschland braucht Einwanderung. Die richtige Einwanderung

Im Gegensatz zu reinen Einwanderungsländern wie die Vereinigten Staaten von Amerika und Kanada kann Deutschland sich nicht aussuchen, wen es hereinlässt, wer gebraucht wird und wer nicht. Bei uns läuft die Einwanderung über Asylanträge und Familiennachzug. Auch illegale Einwanderer haben wir zu beklagen.

Wir schauen nicht auf einen passenden kulturellen Background, der kompatibel mit unserem Grundgesetz ist. Der Großteil der Menschen, die nun zu uns kommen jedoch hat einen islamischen Hintergrund, der zu unseren westlichen Werten nicht wirklich kompatibel ist. Zudem sind mindestens 15 bis 20 Prozent des Flüchtlingsstroms zurzeit Analphabeten, die keinerlei Chance zur Integration in unserer hochtechnisierten Arbeitswelt haben.

Völlig lebensferne deutsche Umarmer, Gutmenschen vom Dienst, Multikulti-Illusionisten, xenophile Einäugige und unbelehrbare Beschwichtigungsdogmatiker werden jetzt vielleicht aufschreien, doch Deutschland benötigt dringende Änderungen im Asyl- und Zuwandererbereich.

Wir brauchen ein neues Einwanderungsgesetz – ein System, dass nach qualitativen und kulturellen Kriterien gestaffelt ist. Gut ausgebildeten Asylbewerbern, Christen und verfolgte Minderheiten aus dem nahen Osten sollte der Vorzug gegeben werden. Diese Flüchtlinge bringen eine höhere Assimilationsbereitschaft mit.

Wie kann eine erfolgreiche Integration gelingen?

Eine wirklich erfolgreiche Integration in eine Gesellschaft kann nur dort gelingen, wo Gesellschaften starke Anpassungsleistungen von Neuankömmlingen verlangen. Die USA und Kanada können uns ein hervorragendes Vorbild sein, denn dort geht für Einwanderer nicht um das Abschöpfen von sozialen Ressourcen, sondern um schnelle Integration und eine schnelle, erfolgreiche Jobsuche.

Zuwanderer auf die Verfassung schwören lassen

Deutschland muss seinen Zuwanderern knallhart klarmachen, dass sie sich unseren Grundwerten anzupassen haben. Traditionelle Patriarchalstrukturen dürfen sich nicht erst festsetzen. Ein Umbau Deutschlands zu einem reinen Einwanderungsland wäre vielleicht gar nicht nötig, eine Implementierung spezieller Strukturen wäre mit Sicherheit ebenso wirksam.

Ein geeignetes Werkzeug wäre es, wenn Asylbewerber einen Eid auf die deutsche Verfassung schwören müssten. Jeder positiv beschiedene Asylantrag muss einen Schwur auf die Verfassung und das Grundgesetz voraussetzen.

Die politischen Entscheidungsträger müssen ihren Bürgern einen klaren Plan vermitteln, der die Fehler der Vergangenheit ausmerzt. Eine Vision, die Zuwanderung zu einer Chance gestalten kann. Zu einer profitablen Sache für beide Seiten.

Deutschland muss Gegenleistungen von seinen Zuwanderern erwarten

Denn nichts ist umsonst in diesem Leben. Auch nicht die Einwanderung nach Deutschland. Das deutsche Volk erwartet dafür Gegenleistungen. Deutschland erwartet Integrationswillen und ein Leben nach Grundgesetz und Verfassung. Ebenfalls erwarten die Deutschen von ihren Zuwanderern ein schnelles Erlernen der deutschen Sprache und ein aktives Bemühen um einen Job. Denn nur arbeitende Zuwanderer sind ein Gewinn für unsere Gesellschaft.

Quellen:

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Über den Autor
Andreas HechtHerausgeber und Redakteur

geboren 1968 in Bremen. Er gründete im Juli 2015 zusammen mit Nicole Hahn die Democratic Post und ist Mitglied der Redaktion. Journalistische Arbeit u.a. bei "Dr. Web Magazin", "NEOPresse" und "Huffington Post", nebenbei Autor mehrerer E-Books zu den Themen Lebenshilfe, Marketing und WordPress.

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