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Gesellschaft Bargeldlose Enteignung

Unfassbar: Die Enteignung der Sparvermögen sämtlicher Europäer ist geplant

Durch die Einführung der Bargeldlosen Zahlung und Negativzinsen werden die Europäer enteignet.

Durch die Einführung der Bargeldlosen Zahlung und Negativzinsen werden die Europäer enteignet.

Bislang hielten wir die Politiker großer Staaten für mächtig. Doch wir müssen umdenken. Denn diese sind nur die Marionetten für die wirklich mächtigen Männer. Männer wie Laurence Fink, dem Chef von Blackrock und Herrscher über vier Billionen Dollar – das sind unglaubliche 4.000 Milliarden. Eine Zahl mit zwölf Nullen. Laurence Finks langer Arm reicht von New York City bis in die schwäbische Provinz.

Niemand kann diesen Mann abwählen und niemand reguliert oder kontrolliert seine Firma. Die unglaubliche Macht dieser Finanzkonzerne wurde von der ARD-Dokumentation „Geld regiert die Welt“ beleuchtet. Das Video der Dokumentation finden Sie am Ende des Beitrags.

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© BlackRock | Laurence Fink - CEO von BlackRock

© BlackRock | Laurence Fink – CEO von BlackRock

Wenn Arbeiter in Deutschland auf die Straße gehen, weil ihre Firma die Löhne drücken will oder Mieter in einer deutschen Großstadt gegen den Verfall ihrer Wohnungen kämpfen, dann stecken nicht selten dieselben Verursacher dahinter: Finanzkonzerne, deren Namen nur Insidern etwas sagen.

Klar ist, dass sich die europäischen Staaten nicht gegen die allmächtigen Finanzheuschrecken wehren kann, die wie einst die Hunnen über die europäischen Kleinstaaten hereinbrechen. Wie sollten die Regierungen auch etwas gegen Unternehmen wie Blackrock unternehmen, die mit vier Billionen Dollar eine Macht in den Händen halten, welche die der meisten Staaten locker in den Schatten stellt.

Warum Firmen wie Blackrock so mächtig werden konnten

Die BlackRock, Inc. ist der weltgrößte Vermögensverwalter. Das international tätige US-amerikanische Finanzunternehmen hat seinen Hauptsitz in New York City und ist vor allem in Vermögens- und Risiko-Verwaltung tätig.

Banken werden reguliert, die Macht kann daher im Bankenbereich nicht so stark anwachsen. Um einer Regulierung zu entgehen, ist das Geld in Fonds und Schattenbanken abgewandert. In der Öffentlichkeit hat dies kaum Beachtung gefunden. Erst durch den Transfer des Geldes in eine Vermögensverwaltung (Fond) konnte das Unternehmen Blackrock so mächtig werden.

Als Schattenbanken oder Schattenbanksystem werden verschieden Sachverhalte bezeichnet:

  • Tochtergesellschaften von Banken, die außerhalb der Bankbilanzen tätig werden. Darunter fallen Conduits, Structured Investment Vehicles und einige Formen von Zweckgesellschaften.
  • Unternehmen, die innerhalb des gesetzlichen Rahmens Finanzgeschäfte betreiben, aber keine Kreditinstitute sind, wie Hedgefonds oder Private-Equity-Fonds.

Blackrock ist in Deutschland an fast allen Konzernen mit bis zu 10 Prozent beteiligt und stellt bei neun der 30 DAX-Konzerne sogar den größten Einzelaktionär.

Das System der Schattenbanken und der Fonds ist durchaus bekannt und es macht die Superreichen dieser Welt noch wesentlich reicher und vor allem mächtiger. Jedoch sieht sich niemand in der Lage, dieses System zu hinterfragen oder gar gegen diese Übermacht anzugehen. Das ist auch kein Wunder, die Nationalstaaten sind völlig hilflos gegen diese international agierenden Super-Konzerne. Denn die Nationalstaaten sind nichts als kleine keltische Stämme, die von den übermächtigen römischen Legionen zum Frühstück verspeist werden.

Die kapitalistische Marktwirtschaft entzieht sich den Zwängen demokratischer Kontrolle. Schlimmer noch: Sie übt direkten Einfluss auf die Regierungen und die Gesetzgebung aus!

Die geplante Enteignung der Sparvermögen der Europäer

Die geplante Enteignung sämtlicher Sparvermögen und Guthaben der Europäer

Die geplante Enteignung sämtlicher Sparvermögen und Guthaben der Europäer

Zurzeit formiert sich ein neues Deutschland und niemand bekommt es mit. In den Medien regieren die Griechen und die Flüchtlingsdebatte, doch hinter verschlossenen Türen arbeitet auch unsere Regierung an einem Deutschland das einem Terrorstaat immer ähnlicher wird. Denn der nächste geplante Schritt ist die massenhafte Enteignung seiner eigenen Bevölkerung.

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So funktioniert die geplante Enteignung der Sparvermögen

Bereits seit längerem ist die Limitierung des Bezahlens mit Bargeld geplant. Das hört sich zuerst einmal gar nicht so wild an, denn andere europäische Staaten wie Spanien, Belgien, Italien und Frankreich haben bereits eine – recht niedrige – Grenze für das Bezahlen mit Bargeld festgelegt.

In Deutschland fordern nicht nur der nordrhein-westfälische Finanzminister Norbert Walter-Borjans (SPD) die Limitierung des Bargeldverkehrs, sondern auch der Wirtschaftsweise Peter Bofinger. Auch der Star-Ökonom Kenneth Rogoff – ehemaliger Chef des Internationalen Währungsfonds – fordert eine Abschaffung des Bargelds. Die Ökonomen argumentieren zum Teil damit, dass das Bargeld der Schattenwirtschaft zu Geschäften verhelfen würde. Das wäre zum Beispiel bei der Bezahlung von Schwarzarbeitern so.

Negative Zinsen und eine Obergrenze für den Bargeldverkehr

Ein weiteres Argument zielt auf die Möglichkeit ab, dass bei elektronischem Geld auf Guthaben auch negative Zinsen verhängt werden können.

Nochmal im Klartext: Negative Zinsen auf die Guthaben von Jedermann! Auf Ihr Guthaben! Genau diese negativen Zinsen ermöglichen eine Enteignung von Sparguthaben!

Positive Zinsen machen mehr aus Ihrem Geld, negative Zinsen hingegen vermindern es. Kaum jemand bekommt zurzeit mit, dass die massenhafte Enteignung von Sparvermögen aller Europäer geplant wird. Negative Zinsen nennt man es, wenn die Banken Geld dafür nehmen, dass Sie Ihr Geld dort lagern dürfen. Kommt das Bargeldverbot, dann haben Sie keine andere Wahl, als all Ihr Geld der Bank zu geben. Das wird durch die Negativ-Zinsen dann von Monat zu Monat immer weniger.

Hier schließt sich der Kreis, denn die Superreichen werden dadurch immer reicher. Doch die normalen Bürger werden eiskalt enteignet.

Die dazu nötige Strategie ist altbewährt und üblich: Das Thema wird sorgfältig eingefädelt, einige Experten werden darüber diskutieren, man sucht sich ein paar schwarze Schafe, welche die geplanten Maßnahmen „alternativlos“ machen und schon ist es weg, dass geliebte Bargeld.

Mit dieser Methode wurde in Deutschland das Arbeitslosengeld II eingeführt, Griechenland diskreditiert und Putin zum neuen Hitler emporgehoben. Diese Strategie ist enorm erfolgreich.

Bargeld genießt in Deutschland eine Stellung als rechtlich garantiertes und alleiniges Zahlungsmittel. Doch die Regierungen der EU-Staaten führen einen Krieg gegen das Bargeld. Einen Krieg zwecks Aufblähung von Supervermögen, den letztlich wir Bürger wieder verlieren werden.

Eine bargeldlose Welt schafft einen Terrorstaat

Die kalte Enteignung von Sparvermögen und Guthaben auf Giro- und Sparkonten ist noch lange nicht alles. Die eigentlichen Probleme für den Bürger fangen jetzt erst an:

Bargeldloses bezahlen ermöglicht eine direkte Steuerung der Bürger. Der Staat könnte die Kredit- und Girokarten jederzeit umprogrammieren.

Die Karteninhaber könnten dann eventuell nur noch ganz bestimmte, individuell zugelassene Waren und Dienstleistungen kaufen – zu einem bestimmten Datum, an einem bestimmten Ort und bei einem bestimmten Anbieter. Zum Beispiel ein Paket Butter bei Aldi von 09:00 bis 12:00 Uhr in einer bestimmten Straße.

Eine Fahrkarte für öffentliche Verkehrsmittel nur für eine bestimmte Fahrt von A nach B zu einer bestimmten Zeit. Bei anderen Dingen, die man kaufen möchte erscheint dann auf dem Karten-Terminal die Anzeige „nicht akzeptiert“.

Natürlich wäre es auch möglich, Preise personenspezifisch festzulegen. Person A zahlt dann für Butter nur 20 Cent, Person B jedoch 1,20 Euro.

Der Staat könnte dann darüber entscheiden, was der einzelne Bürger kaufen darf und wohin er fahren darf. Nette Vorstellung, oder?

Diese Vision eines Bargeldlosen Terrorstaats sollte weiter verbreitet werden, denn es wird auch Sie treffen.

Praktisch hieße das: faule Arbeitslose bekommen in den automatisierten Geschäften aus Gründen der Förderung der Arbeitsdisziplin nur noch zwischen 06.00 und 06.30 Uhr Waren (aber keinen Alkohol, keine Zigaretten, keine Süßigkeiten – das schadet ja der Arbeitskraft), Rentner nur zwischen 10.00 und 11.30 Uhr.

Eine wirklich schöne neue Welt, die unaufhaltsam so kommen wird. Wir haben dem wildgewordenen Neokapitalismus leider nichts entgegen zu setzen. Die Probleme lassen sich national nicht mehr lösen, denn die Regierungen sind längst abhängig von den Superreichen.

Zusammenfassung: So läuft die Enteignung von Sparvermögen und der Aufbau eines Terrorstaats

  1. Die Möglichkeit des bargeldlosen Zahlen wird limitiert auf zum Beispiel maximal 3.000 Euro, wie es der nordrhein-westfälische Finanzminister Norbert Walter-Borjans fordert.
  2. Die von Finanzkonzernen wie BlackRock gesteuerten Banken werden Negativzinsen auf Spar- und Giroguthaben erheben. Ihr Geld wird dadurch jeden Monat weniger.
  3. Über die dann im Bargeldlosen Zahlungsverkehr üblichen Kredit- und Girokarten lässt sich eine Steuerung der Bürger regeln. Die Karten müssten dazu nur neu programmiert werden. Das könnte an jeder Supermarktkasse mit neuen Kartenlesegeräten geschehen.
  4. Spezielle Gruppen von Bürgern (zum Beispiel Arbeitslose) könnten eventuell keine Zigaretten und keinen Alkohol mehr kaufen. Auch die Zeiten, während man Einkaufen kann, könnten so festgelegt werden.

Die ARD-Dokumentation: Geld regiert die Welt

https://youtu.be/mEYhbXgE1Yw

Quellen:

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Über den Autor
Andreas HechtHerausgeber und Redakteur

geboren 1968 in Bremen. Er gründete im Juli 2015 zusammen mit Nicole Hahn die Democratic Post und ist Mitglied der Redaktion. Journalistische Arbeit u.a. bei "Dr. Web Magazin", "NEOPresse" und "Huffington Post", nebenbei Autor mehrerer E-Books zu den Themen Lebenshilfe, Marketing und WordPress.

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