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Meinung Flüchtlingskrise

Die Feigheit regiert: Syrische Männer sollten kämpfen, anstatt zu fliehen

Syrische Kämpfer

Syrische Kämpfer werden dringend benötigt, um den IS und Assad zu schlagen

60 Millionen Menschen sind auf der Flucht vor der brennenden Gewalt des Krieges. Jeder kämpft gegen jeden und fast alle bekämpfen den Islamischen Staat, der den flächendeckenden Terror über den Nahen und Mittleren Osten bringt. Menschen fliehen voller Angst vor diesem Terror – innerhalb und außerhalb der betreffenden Länder. Besonders Syrien ist im Blickpunkt der Welt. Doch bisher wagte noch niemand die Frage zu stellen, die wirklich interessiert: Warum fliehen auch junge Männer ohne Familie, anstatt für ihr Land und ihre Heimat zu den Waffen zu greifen und es zu verteidigen?

Syrische Rebellen, die gegen den Terror des Islamischen Staats kämpfen, sind rar gesät. Es sind kaum Syrer in diesen Krieg verwickelt, der in dem Land alle zu verbrennen droht.

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Peschmerga und Kurden kämpfen, Syrer fliehen. Die Feigheit regiert.

Für das Vaterland kämpfen, anstatt zu fliehen!

Für das Vaterland kämpfen, anstatt zu fliehen!

Nur wenige Syrer kämpfen den Krieg um ihr Vaterland, zu ihnen gehört die Freie Syrische Armee, die sich hauptsächlich aus der Opposition und der (ehemaligen) Bewegung freier Offiziere zusammensetzt. Nach herben Verlusten befand sich diese Freischärler-Truppe fast schon in Auflösung, bevor verschiedene Kurdische Truppen zur Unterstützung kamen.

Verschiedene Kurdische Organisationen wie die Peschmerga, die YPG und die kurdische Arbeiterpartei PKK kämpfen nun den Kampf um Syrien für die Syrer.

Die Kämpfe in Syrien entbrennen gleich an mehreren Fronten, die Freie Syrische Armee bekämpft die Regierungstruppen von Assad, die kurdischen Verbände hauptsächlich die Milizen des Islamischen Staats, der einen Großteil des Landes kontrolliert.

Der syrische Bürgerkrieg - Verteilung der Kontrollzonen. Der graue Teil zeigt das Gebiet des Islamischen Staats an.

Syrien – Verteilung der Kontrollzonen. Der graue Teil zeigt das Gebiet des Islamischen Staats an.

Der Islamische Staat kontrolliert mittlerweile ein riesiges Gebiet in Syrien, es scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein, wann der IS die wenigen noch von Assad kontrollierten Gebiete einnehmen wird und damit das ganze Land kontrolliert. Das würde de facto einen wirklichen Islamischen Staat bedeuten, der eine ganze Region bedroht.

Das der IS auch dem Westen gefährlich wird, scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein, schon heute könnte die akute Möglichkeit bestehen, dass sich IS-Kämpfer unter die Flüchtlinge mischen, um den Terror in Europa zu verbreiten.

Die Kämpfer gegen den Islamischen Staat brauchen Nachschub

Der Islamische Staat kontrolliert ein gigantisches Gebiet in Syrien, was vor allem auch daran liegt, dass praktisch jeder gegen jeden kämpft. Ein großes Problem stellen die Regierungstruppen dar, die mit allen Mitteln zu verhindern suchen, dass Baschar al-Assad gestürzt und vom Mob getötet wird. Giftgas und die von über 100 Staaten geächteten Streubomben werden gegen die Rebellen und das eigene Volk eingesetzt. Die Milizen der Terror-Organisation Islamischer Staat jedoch werden nicht bekämpft.

Dies überlässt man den Kurden, die tapfer gegen den übermächtig erscheinenden Feind anrennen. Die Peschmerga zum Beispiel sind de facto nicht allein Verteidiger ihres eigenen Gebietes; sie sind auch zu Bodentruppen der westlichen Staaten geworden.

Die westlichen Staaten hingegen belassen es bei Angriffen aus der Luft gegen potentielle IS-Stellungen. Bislang jedoch mit erschreckend geringem Erfolg. Millionenbeträge werden aus der Luft abgeworfen und treffen keine wirklich wichtigen Ziele. Der Islamische Staat wird durch das Bombardement der westlichen Staaten nicht empfindlich getroffen, denn dieser Krieg kann nur mit Bodentruppen und Luftunterstützung entschieden werden.

Eine Kriegsentscheidung aus der Luft ist in diesen unwegsamen Gebieten mit einem wandernden Feind nicht zu machen. Bodentruppen der Kurden zeigten hingegen, wie ein Sieg machbar wäre. Mustafa Sajid Kadir, der Chef der kurdischen Streitkräfte im Nordirak wirbt um mehr Hilfe gegen den „Islamischen Staat“: Waffen, Technik, Knowhow würden gebraucht.

Statt mit wirkungslosen Luftschlägen gegen den IS Millionen an Steuergeldern zu verbrennen, sollten die kurdischen Streitkräfte wesentlich mehr Unterstützung vom Westen erfahren, denn die Kurden haben Erfolge vorzuweisen.

Syrisch-kurdische Kämpfer befreiten im Verbund mit der PKK die Stadt Kobani und vertrieben den IS aus Tel Abiad. Das alles ist jedoch nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, die Kämpfer gegen den Islamischen Staat brauchen Nachschub.

Peschmerga beim Training 2010.

Peschmerga beim Training 2010.

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Junge, alleinstehende Syrer sollten kämpfen, anstatt zu fliehen!

Die Syrer lassen lieber andere für sich kämpfen. Westliche Staaten bekämpfen den IS aus der Luft, und die verschiedenen kurdischen Truppen zu Land. Doch die Anzahl der kurdischen Einheiten, wie der PKK, der YPG und der Peschmerga sind nicht ausreichend gegen den übermächtigen Feind, der sein Terror-Kalifat in Syrien errichten möchte.

Es werden wesentlich mehr Kämpfer benötigt, um den Frieden in diesen Brennpunkt der Gewalt zu bringen. Man fragt sich recht schnell, wo eigentlich die syrischen Männer bleiben, die ihr Land verteidigen möchten?

Ich spreche hier nicht von Familienvätern, denn deren erste Pflicht ist der Schutz ihrer Familie. Ich spreche von der großen Anzahl syrischer junger Männer im wehrfähigen Alter, die Alleinstehend sind. Die keine Frau und keine Kinder zu schützen haben.

Wo bleibt der syrische Patriotismus? Der Wunsch, die Heimat vor den Horden der Barbaren zu schützen und gemeinsam mit anderen Kämpfern ein freies Syrien zu schaffen?

Sind junge, alleinstehende Männer zu feige, zur Waffe zu greifen und für ihr Land zu kämpfen? An der Ausrüstung mit Waffen und Material kann es nicht liegen. Die westlichen Staaten sind froh, wenn sie nicht einmarschieren müssen, sondern einheimische Bodentruppen unterstützen können. Die Bundesdeutsche Regierung hat die Peschmerga unterstützt mit Waffen und Ausbildung. Dann sollte sich mit Sicherheit ein Partner für die Ausrüstung junger syrischer Kämpfer finden.

Für ein lebenswertes Syrien kämpfen, statt Europa zu überrennen

Syrische Landschaft nahe Aleppo. Dafür lohnt es sich zu kämpfen!

Syrische Landschaft nahe Aleppo. Dafür lohnt es sich zu kämpfen!

Die syrische Bevölkerung darf sich nicht feige dem Konflikt durch Flucht entziehen, es hat die Verpflichtung, für sein Vaterland mit der Waffe in der Hand zu kämpfen. Syrien muss befriedet werden. Es muss ein Land entstehen, dass seine Bevölkerung nicht zu Millionen aus dem Land treibt, um letztlich Europa zu überrennen.

Denn Europa hat nur eine begrenzte Aufnahmekapazität. Wenn es um die Aufnahme von Flüchtlingen geht, begrenzt sich Europa (fast nur) auf ein Land: Deutschland.

Deutschland muss ohne Frage Flüchtlinge aufnehmen, das gebietet die Moral und unser Grundgesetz. Doch die Kapazitäten sind begrenzt. Auch wenn unsere Kanzlerin das nicht so sehen möchte, doch unser Land ist bereits jetzt mit dem Ansturm überfordert. Wir haben keine funktionierenden Aufnahmestellen, keinen ausreichenden Wohnraum, keine wirklich funktionierende Infrastruktur für diese geballte Masse an Flüchtlingen.

Denn die Flüchtlinge kommen leider nicht nach einem bestimmten Verteilungsschlüssel nach und nach, sondern gehäuft. Und das überfordert uns.

Die Syrer haben die moralische und patriotische Verpflichtung, für ihr Land mit der Waffe in der Hand zu kämpfen. Denn es ist besser aufrecht zu sterben als gebückt zu leben.

Zusammenfassung: Darum sollten auch Syrer kämpfen

  1. Die Ausbreitung des Islamischen Staats muss verhindert werden. Im Interesse Syriens und der westlichen Staaten.
  2. Breitet sich der Islamische Staat weiter aus, wächst die Gefahr für die westliche Welt.
  3. Baschir al-Assads Terrorregime muss gestoppt werden. Dieser Mann schlachtet sein eigenes Volk wie Vieh ab.
  4. Die fast wirkungslosen Luftschläge der westlichen Staaten müssen durch Bodentruppen unterstützt werden, um endlich Wirkung zu zeigen.
  5. Die Völkerwanderung des syrischen Volkes muss eingedämmt werden. Europa und insbesondere Deutschland kann nicht unbegrenzt Flüchtlinge aufnehmen.
  6. Auch die Syrer haben die moralische und patriotische Verpflichtung, für ihr Land zu kämpfen. Nur die syrisch-kurdischen Kämpfer, die PKK, YPG und die Peschmerga für sich kämpfen zu lassen und selbst zu fliehen ist feige.

Videos zum Beitrag:

https://youtu.be/c-MwKX2LHyY

Quellen:

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Über den Autor
Andreas HechtHerausgeber und Redakteur

geboren 1968 in Bremen. Er gründete im Juli 2015 zusammen mit Nicole Hahn die Democratic Post und ist Mitglied der Redaktion. Journalistische Arbeit u.a. bei "Dr. Web Magazin", "NEOPresse" und "Huffington Post", nebenbei Autor mehrerer E-Books zu den Themen Lebenshilfe, Marketing und WordPress.

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11 Kommentare

  1. Rrosalinde schrieb :

    „Warum kämpfen Syrer nicht? Diese Frage treibt mich schon lange um. Ich bin froh, daß
    hier mal glasklar darüber berichtet wird und die Syrer als Feiglinge dargestellt werden. Ich verstehe
    nicht, warum Frau Merkel diese feigen, jungen, alleinstehenden Männer ins Land ruft und
    sehenden Auges hinnimmt, daß eventuell die Bundeswehr in diesen Krieg involviert wird.
    Ich bin so zornig, wenn ich permanent von Integrationsbemühungen höre; es wäre doch
    besser, wenn man darauf hinwirken würde, daß die jungen Männer ihr Land in eine lebenswerte Heimat zurückgewinnen. Auch Frau Merkel würde diesen Syrern, ihren
    Kindern und den nachfolgenden Generationen einen großen Dienst erweisen. Wenn ich
    schon höre „ich will in Deutschland ein gutes Leben haben“ etc. etc. aber doch nicht auf
    Kosten anderer , vor allem nicht auf Kosten der wenigen, die ihren Kopf in Syrien hinhalten.,

    • Tino schrieb :

      Da kann ich Ihnen nur 100 % zustimmen. „Fluchtursachen bekämpfen…..“, wie es immer so schön von verantwortlichen Politikern wiederholt wird, bedeutet m.E.: Schluss mit den falschen (finanziellen)Anreizen und der fahrlässigen Politik offener europäischer bzw. nationaler Grenzen sowie wiederholten Weckrufen “ Wir schaffen das“, Humanität im Interesse von Verfolgten und Kriegsflüchtlingen (v.a Familien mit Kindern) ist ein Gebot der Stunde. Eine „Obergrenze“ der Aufnahme von Flüchtlingen ist erforderlich um denen die kamen eine humanitäre Unterbringung für begrenzte Zeit zu gewährleisten. JUNGE, ALLEINSTEHENDE männliche Flüchtlinge sollten zurück gehen und ihre Heimat vom Terror der Taliban und ISIS befreien.

  2. Iris schrieb :

    Genau diese Frage muss gestellt werden. Warum verteidigen die Syrer, Afghanen, Iraker und andere nicht ihr Land und kämpfen für Ihre Zukunft. Warum soll der Westen die Probleme im Nahen Osten lösen- wo wir doch der böse ungläubige Feind sind. Ich verstehe Frau Merkel auch nicht mehr und bin entsetzt über Ihre verantwortungslose Bauchentscheidung. Schade !

    • Name schrieb :

      das ist keine Bauchendscheidung. Mutti hat uns an die USA verkauft und muss mit diesem Handeln endlich liefern. DIe USA tritt später als RETTER, als Befreier wieder auf!! Nur dann ist unser Land schon geschrottet.

  3. Name schrieb :

    Genau richtig – das fragen sich die meisten Menschen hier!!

  4. Anja schrieb :

    So sehe ich das auch! Hoffe Politiker lesen solche Beiträge und handeln! Sehr gut geschrieben und zusammengefasst.

    • Andreas Hecht schrieb : Autor

      Danke Dir! Schön, dass der Beitrag gefällt.

  5. balter schrieb :

    der Gedanke, das die Syrer selbst für ihr land kämpfen sollen, anstatt Deutschland zu überschwemmen und auf deutsche kosten leben und auch noch ev. deutsche Männer in den syrischer krieg ziehen lassen und da ihr leben lassen finde ich einfach unmorallisch! die feigen Syrer, die die merkels Unverschämtheit nutzen sollen hier rausgejagt werden und ihr land verteidigen!!! wie lange soll den der arme deutsche für die ganze welt verantwortlich sein? die geldhyhenen, die vielleicht das Mitverschulden sollen auch dafür verantwortlich gemacht werden und nicht das Volk, das ständig mit schuldeinredungen belastet wird! ständig lebe ich mit der angst, es könnte dazu kommen.

  6. Udo schrieb :

    Ich habe die Seite auf Facebook mal geteilt, viele sehen das mit geschlossenen Augen und verstehen nichts davon.

    • Andreas Hecht schrieb : Autor

      Dankeschön für das Teilen, das macht uns immer sehr glücklich!

  7. Nina schrieb :

    Ich verstehe uns das Deutsche Volk nicht, in der ausländischen Presse liest man von „schwachen Deutschen“ die sich alles gefallen lassen. Und nun muss die Bundeswehr ihr Leben auf s Spiel setzen, ja auch die haben Kinder!! Während die jungen Syrer ihr Hartz4 beziehen und im warmen sitzen. Warum kann man die nicht an der Waffe ausbilden lassen, wie zum Beispiel Peschmega? Was kommt als nächstes? Die Burka für alle Frauen, damit die armen Flüchtlinge nicht einen Kulturschock erleiden!? In Dãnemark, Ungarn, ja nun auch in Schweden gehen die Menschen auf die Straße und protestieren und hierzulande???