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Video Flüchtlingskrise

Ungarische Grenze: Die Gewalt eskaliert, Kinder werden zu Schutzschilden

Gewalt durch Flüchtlinge ist leider kein Einzelfall. Manchmal verleihen die Schutzsuchenden vor unseren Toren ihren Forderungen mit Gewalt Nachdruck. In den offiziellen Medien sieht man solche Bilder nicht, denn sie entsprechen nicht der politischen Linie, der auch Medien wie Zeitungen und Fernsehen folgen. Und doch sind sie da. Sie müssen gesehen werden, denn wer diese Bilder nicht kennt, kann das Flüchtlingsproblem nicht korrekt einordnen.

An der Grenze zu Ungarn gab es unglaubliche Eskalationen von Gewalt durch Flüchtlinge, dass man langsam und ganz vorsichtig anfängt, über Ministerpräsident Viktor Orbans Worte nachzudenken. Er warnte kurz vor der Abstimmung vor einer Bedrohung Europas durch Flüchtlinge. „Sie überrennen uns. Sie klopfen nicht nur an die Tür, sie schlagen die Tür ein“, sagte Orban. Und genau das passiert!

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Es ist nicht das erste Mal, denn auch an der Grenze Mazedoniens kam es zu schweren Ausschreitungen.

Ungarische Grenze: Die Gewalt eskaliert, es werden Kinder als menschliche Schutzschilde eingesetzt

Wenn man die Bilder in den Videos auf sich einwirken lässt, fängt man (leider) an, Viktor Orban so ganz langsam zu verstehen. Heftig ist allerdings, dass Ungarn vor zwei Tagen den Einsatz von Militär und Schusswaffen zur Grenzsicherung beschlossen hat. Allerdings sollen Schusswaffen nur eingesetzt werden, wenn das Militär sicher ist, niemanden zu töten. Das ungarische Parlament rief den Notstand wegen massiver Einwanderungen aus.

Festnahmen und Ausweiskontrollen durch das Militär sind nun ebenfalls gestattet. Die Befugnisse der Polizei wurden ebenfalls erweitert, diese darf nun auch Wohnungen ohne Einholung richterlicher Anordnung durchsuchen. Vor gut einer Woche waren zuletzt schärfere Gesetze in Kraft getreten, die mehrjährige Haftstrafen in Folge eines illegalen Grenzübertritts vorsehen.

Augenzeugenbericht auf Facebook

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Die Facebook-Userin Tatjana Festerling war an der ungarischen Grenze während der Eskalationen vor Ort, sie berichtet folgendes:

Am 16. September 2015 begannen die angeblich so traumatisierten Asyl-Anspruchssteller mit Steinen und Metallstangen bewaffnet eine kriegerische Auseinandersetzung mit den Ungarischen Grenzbeamten, um ihren Forderungen nach Leistungen Ausdruck zu verleihen. Die versammelten Migranten stellten „den Polizisten des ungarischen Grenzschutzes ein Ultimatum: Sollten sie die Grenze nicht binnen einer Stunde öffnen, würden sie angegriffen. Nachdem die Polizeikette über Stunden mit Stein-, Metall-, Beton- und Ziegelstücken beworfen worden war wodurch 14 ungarische Polizisten verletzt wurden, was die ungarische Polizei hinnahm, ohne einzuschreiten, brachen die Migranten zunächst durch den serbischen und anschließend durch den ungarischen Zugang.

Die Polizisten reagierten auch darauf nicht, sondern zogen sich vor den Angreifern zurück, als diese jedoch in ungarisches Staatsgebiet einbrachen, ordneten die ungarischen Befehlshaber vor Ort den Einsatz von Tränengas und Wasserwerfern an. Die entstandene Situation war mit anderen Mitteln nicht beherrschbar. Die serbische Polizei trat erst im Anschluss an diese Ereignisse auf, in deren Folge es gegenwärtig (am 17. 09. 2015 um 10 Uhr 05) keine aggressiven Übergriffe am Grenzübergang gibt. Die an der provisorischen Grenzsicherungsanlage entstandenen Schäden werden derzeit beseitigt.

Im Verlauf ihres Vordringens hielten die Migranten während dieses Zwischenfalls mehrfach Kinder als lebendige Schilde vor sich. Zwei Kinder wurden über den Grenzzaun auf ungarisches Territorium geworfen, ihre Verletzungen werden von den ungarischen Behörden versorgt.

Man bekommt langsam eine Vorstellung davon, was der ungarische Bischof meinte, als er kürzlich anmerkte, dass es sich nicht um Flüchtlinge, sondern Invasoren handelt.

Ich bin immer für die Aufnahme von Schutzbedürftigen, doch gewaltbereite Extremisten brauchen wir in Deutschland nicht. Die haben wir bereits in ausreichender Menge.

Die Videos zu den Eskalationen:

Quelle:

Tatjana Festerling auf Facebook: Grenzübergang Röszke: Ungarn – Serbien

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Über den Autor
Andreas HechtHerausgeber und Redakteur

geboren 1968 in Bremen. Er gründete im Juli 2015 zusammen mit Nicole Hahn die Democratic Post und ist Mitglied der Redaktion. Journalistische Arbeit u.a. bei "Dr. Web Magazin", "NEOPresse" und "Huffington Post", nebenbei Autor mehrerer E-Books zu den Themen Lebenshilfe, Marketing und WordPress.

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