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8 Gründe, warum Hass gegen Flüchtlinge absolut falsch ist

Wir liefern gute Gründe, warum es falsch ist, die Flüchtlinge zu hassen

Nicht die Flüchtlinge tragen die Schuld an der Asylkrise, sondern die Politik.

Immer mehr Deutsche zeigen offen den Hass gegen die Flüchtlinge. Viele Menschen machen die Flüchtlinge für das Chaos im Land und für den Ansturm der Menschenmassen verantwortlich. Doch Hass und Gewalt ist völlig falsch und unangebracht, die Migranten tragen keine Schuld für die Zustände im Land. Schuld ist die Regierung Merkel mit Ihrer größenwahnsinnigen Asylpolitik.

Die Frage, ob wir uns diese Flüchtlinge leisten können, ist falsch gestellt. Wir müssen uns diese Flüchtlinge leisten, denn wir haben ein Grundgesetz. Und dieses Grundgesetz war die Antwort auf den Nationalsozialismus.
Klaus Bade, Migrationsforscher (Universität Osnabrück)

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Der Krieg in Syrien

Krieg in Syrien. Davor fliehen diese Menschen.

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Hilfsbedürftigen zu helfen ist unsere erste Bürgerpflicht

Die Menschen, die zu uns kommen, fliehen vor Tod, Folter und einem unmenschlichen System. Sie haben begründete Angst um ihr Leben und um das ihrer nächsten Angehörigen. Sie kommen nicht zu uns, weil wir das Paradies für Schmarotzer sind, sondern weil wir ihnen ein sicheres Leben geben können und müssen. Humanitas ist unsere Bürgerpflicht.

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Es kommen nur solche Massen zu uns, weil sie angeworben worden sind

Viele Menschen in Deutschland haben Angst vor der großen Masse an Asylsuchenden, die in einer unaufhörlichen Flut in unser Land strömen. Doch daran haben die Asylbewerber keine Schuld. Viele Menschen hätten sicherlich auch andere Zielländer innerhalb Europas ausgewählt, wenn sie nicht systematisch von unserer Regierung angeworben worden wären. Die Politik hat in dieser Situation vollkommen versagt, es wurde angeworben ohne die nötigen Vorbereitungen zu treffen und die Länder und Kommunen mit ausreichend Geldmitteln auszustatten. Wir haben uns mit der Thematik bereits eingehend beschäftigt:

Die Wahrheit: Deutschland wirbt Flüchtlinge systematisch an

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Hier noch ein Anwerbe-Video, welches das Bundesministerium für Flüchtlinge und Migration in vielen verschiedenen Sprachen ins Netz stellte:

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Flüchtlinge können durchaus sehr wertvoll für uns sein

Vielfach existiert die Meinung, dass wir die Flüchtlinge alle bis an ihr Lebensende mit Hartz IV versorgen müssten und sie keinerlei Wert für die demografische Entwicklung unseres Landes hätten. Das ist jedoch nicht richtig. Sicherlich könnte es durchaus sein, dass wir etlichen Flüchtlingen finanziell unter die Arme greifen müssen. Das hat die Bundesregierung ja auch bereits kleinlaut zugegeben. Doch ein großer Teil der jungen Asylbewerber und der Kinder wollen sich eine Existenz bei uns aufbauen. Sie lernen dementsprechend schnell unsere Sprache und streben eine Ausbildung an. Damit helfen diese jungen Menschen unsere demografischen Probleme zu lösen und den Generationenvertrag zu festigen.

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Nicht jeder Flüchtling will auch bleiben

Die Annahme, dass jeder Flüchtling auch bei uns bleiben will ist falsch. Es gibt durchaus auch etliche Kriegsflüchtlinge, die nur auf das Ende der Kriegshandlungen in ihren Ländern (zumeist Syrien) warten, um dann in ihre Heimat zurückkehren zu können. Denn Deutschland kann Asyl gewähren, aber nicht das Gefühl von Heimat in den Herzen der Menschen erzeugen. Daher ist es vielen Flüchtlingen lieber mit wenig Geld in der Heimat zu leben, als mit Sozialhilfe bei uns in Deutschland.

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Die Flüchtlinge können nichts für die chaotischen Zustände

Allerorts herrschen chaotische Zustände. Geeignete Unterkünfte fehlen und auch die Versorgung ist ein Problem. Weitere Probleme entstehen daraus, dass man den Flüchtlingen keine bei uns gültigen Benimmregeln an die Hand gibt, wie es sehr vorbildlich die Stadt Hardheim tat. Denn in anderen Ländern herrschen natürlich auch andere Sitten. Hardheim verfasste die Regeln in den Sprachen der Flüchtlinge und erreichte damit ein wesentlich angenehmeres Zusammenleben.

Die Benimmregeln der Stadt Hardheim für Flüchtlinge (PDF)

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Eine größenwahnsinnige Politik belügt den Bürger

Angela Merkels größenwahnsinnige und planlose Asylpolitik verschuldet die Flut an Menschenmassen, die zu uns kommen. Eine Million Flüchtlinge sind es bereits in diesem Jahr. Die Zahl dürfte korrekt sein, und doch werden wir Bürger angelogen. Denn es bleibt nicht bei dieser Zahl. Ganz »vergessen« zu erwähnen wird dabei der Familiennachzug. Gehen wir nur von drei Angehörigen pro Flüchtling aus, kommen wir auf einen Zuzug von vier Millionen Menschen pro Jahr. Auch dafür können die Asylbewerber nichts.

Die wahren Probleme in der Asylkrise werden von der Politik verursacht. Keine Obergrenzen zu setzen – oder Kontingente – ist einfach nur größenwahnsinnig. Wie lange kann das weitergehen? Selbst bei den jetzt diskutierten Kontingenten von 400.000 Flüchtlingen pro Jahr wären dies mit Familiennachzug immerhin 1,6 Millionen Menschen pro Jahr. Selbst mit viel Optimismus werfen diese Zahlen echte Fragen auf.

Die Flüchtlinge dafür zu hassen ist jedoch nicht nur dumm, sondern völlig falsch! Das Problem ist ein politisches und kann auch nur politisch gelöst werden. Eine Protestwahl kann hier durchaus sehr hilfreich sein. Statt CDU/CSU könnte man zum Beispiel die FDP wählen. Bitte jedoch keine rechte Partei, denn die könnte unserer Demokratie Schaden zufügen.

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Die Flüchtlinge bereichern unser Leben

Die fremden Menschen, die zu uns kommen, können unser aller Leben durchaus bereichern. Was wäre unser Dasein ohne die türkischen Gemüsehändler, die zumeist die beste Qualität im Viertel anbieten? Auch ein leckerer Döner ist nur durch die Migration von Menschen möglich, die diese harte Arbeit leisten wollen und sich selbst wenig Freizeit gönnen. Denn die meisten Migranten wollen durchaus arbeiten für ihren Lebensunterhalt.

Die Zeitarbeitsfirma Manpower möchte sich sogar an den Ausbildungskosten der Flüchtlinge beteiligen, wenn sie die Migranten anschließend unter Vertrag nehmen darf.

Migranten wagen zudem sehr viel öfter den Sprung in die Selbstständigkeit, als wir Deutschen. Sobald das gestartete Geschäft es möglich macht, werden Arbeitsplätze geschaffen. Somit kommen wiederum andere Menschen in Arbeit und benötigen den Rückhalt des Sozialsystems nicht mehr.

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Flüchtlinge weiterhin herzlich willkommen heißen

Die Willkommenskultur adelt uns Deutsche sehr und wir sollten sie keinesfalls aufgeben. Heißen wir die Flüchtlinge also weiterhin willkommen mit einem herzlichen »Refugees welcome«. Denn die Probleme, die wir zurzeit in der Asylkrise verspüren, haben grundsätzlich nichts mit den Flüchtlingen zu tun, sondern mit einer größenwahnsinnigen Asylpolitik. Hier gilt es anzusetzen. Obergrenzen oder Kontingente schaffen, Gelder für die Kommunen bereitstellen und vor allem einen guten Plan entwerfen, wie man Millionen von Muslimen nachhaltig integrieren kann in eine für sie völlig fremde Gesellschaft.

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Über den Autor
Andreas HechtHerausgeber und Redakteur

geboren 1968 in Bremen. Er gründete im Juli 2015 zusammen mit Nicole Hahn die Democratic Post und ist Mitglied der Redaktion. Journalistische Arbeit u.a. bei "Dr. Web Magazin", "NEOPresse" und "Huffington Post", nebenbei Autor mehrerer E-Books zu den Themen Lebenshilfe, Marketing und WordPress.

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