Democratic Post

Kritische Texte und kontroverse Meinungen

Meinung Rechtspopulismus vs. Realität

Viel Feind‘, viel Ehr‘. Erste Anfeindungen aus dem rechten Lager zeigen den richtigen Weg

Viel Feind-viel Ehr. Wir sind auf dem richtigen Weg.

Wir sind gegen rechts und für Demokratie und Rechtsstaat. Und sicher nicht rechtspopulistisch.

Vor kurzem wollte man uns noch in das rechtspopulistische Lager einsortieren. Wir verloren damals einen potenziellen Sponsor (wir berichteten darüber). Heute jedoch bekam ich eine »böse E-Mail«, weil ich mich erdreistete, die AfD in das rechtsradikale Lager einzusortieren. Natürlich bin ich da nicht der Einzige, andere haben diese Tendenz ebenso erkannt.

Democratic Post: Meinungsfreiheit: Kritisch zu berichten heißt rechtspopulistisch zu sein?

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Sicherlich bin ich mir vollkommen bewusst darüber, dass unsere kontroverse Art der Berichterstattung nicht jedem gefallen kann. Und das soll sie auch gar nicht. Ein Nachteil dieser Art der Berichterstattung ist, dass man auch Beifall aus einer politischen Richtung bekommt, die man eigentlich gar nicht ansprechen möchte, es jedoch tut, weil man immer auf der Jagd nach der Wahrheit ist.

Unsere Beiträge bedienen zwangsläufig beide Lager

Kontrovers zu berichten und stets die Wahrheit hinter einer politischen Berichterstattung der Leitmedien zu suchen bringt zwangsläufig viele Tendenzen mit sich, die man eigentlich nicht haben möchte. Doch wir akzeptieren diese Tendenzen und die daraus entstehenden Konsequenzen, weil wir an unsere Mission glauben und sie auch weiterhin massiv vertreten werden.

Eine Konsequenz war der Verlust eines Sponsoring-Partners für das Hosting unserer Website. Man teilte uns kurz und bündig mit, dass unsere »politische Einstellung« nicht zu der des betreffenden Unternehmens passe und man daher von einem Sponsoring absehe. Zu dieser Zeit war gerade der Artikel online, der aufzeigte, dass Frau Merkel an der Flüchtlingsflut Schuld habe. Ich vermute stark, dass der betreffende Artikel die Schuld am Verlust des Sponsoring-Partners trug:

Democratic Post: Nicht die Flüchtlinge sind das Problem, sondern Frau Merkel

Die rechtspopulistische Schublade passt definitiv nicht

DP gegen Rechts

Wir haben uns eindeutig gegen rechts positioniert.

Aufgrund dieses Artikels sortierte man uns in das rechtspopulistische Lager ein. Hätte sich der betreffende Sponsoring-Partner kurz die Mühe gemacht, unsere Navigation zu checken, wäre ihm schnell aufgefallen, dass wir definitiv nicht rechtspopulistisch sind. Ganz im Gegenteil: Wir haben uns deutlich gegen rechts positioniert und bereits 11 Artikel gegen die rechtsextremen Tendenzen und den rechten Terror in Deutschland publiziert. Für das nächste Jahr sind weitere Artikel geplant, denn wir werden nicht müde werden, gegen die wachsende rechte Gewalt anzuschreiben.

Erste Beleidigungen aus dem rechten Lager – die E-Mail

Heute erhielt ich eine E-Mail, die mir unmissverständlich klarmachte, dass ich nicht ganz richtig im Oberstübchen sei. Ich nehme das mal als Kompliment. Hier der Text der Mail an mich:

Die rechte E-Mail an mich.

Die beleidigende E-Mail aus dem Lager der AfD. Ich erwartete nichts anderes.

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Wir sind auf dem richtigen Weg – gegen rechts und für die Wahrheit

E-Mails dieser Art machen mir klar, dass wir uns auf dem richtigen Wege befinden. Die Lügenmärchen der Bundesregierung aufzudecken und gegen die immer stärker werdenden rechten Tendenzen anzuschreiben ist unsere Mission. Das diese Mission richtig ist, beweisen uns die vielen Leser, die wir bereits in diesem Jahr gewinnen konnten.

Die AfD ist nicht rechtsextrem?

Wenn wir rechtsextreme Tendenzen beobachten, wie es bei der AfD zurzeit der Fall ist, dann werden wir weiterhin dagegen anschreiben. Denn wir wünschen uns eine richtige Alternative für Deutschland und keine verkappte neue rechtsextreme Hetzerpartei. Doch das ist sie leider. Vielleicht nicht nach ihren Kernpunkten, doch die können sich schlagartig ändern. Hier etwas Hintergrundwissen zur AfD:

In der „Alternative für Deutschland“, so betonen Funktionsträger der Partei, sei kein Platz für Rechtsextreme. Nichts desto trotz sehen das deutschlandweit einige Rechtsextreme anders. Der ehemalige AfD-Chef Bernd Lucke spricht von  „relativ vielen Einzelfälle“ (BAMSFAZ).

Für Demokratie und Wahrheit, gegen rechte Tendenzen

Wir werden auch weiterhin die Wahrheit hinter jeder Schlagzeile der etablierten Massenmedien suchen und diese auch publizieren. Damit Sie sich eine ausgewogene Meinung bilden können. Doch wir werden auch weiterhin gegen rechte Tendenzen und rechtsextreme Gewalt anschreiben, denn es ist unsere erste und wichtigste Aufgabe, die Demokratie zu schützen und sehr deutlich auf Dinge aufmerksam zu machen, die sich nicht mit unserer Demokratie vertragen, oder darauf ausgerichtet sind, die Demokratie zu unterlaufen.

Auch gegen den sich immer mehr radikalisierenden Islam werden wir weiterhin anschreiben, denn es ist in Deutschland eine extreme Zunahme des islamistischen Fundamentalismus zu beobachten, der Demokratie und Rechtsstaat bedrohen kann, wenn wir nicht einschreiten. Zum Abschluss noch einmal ganz deutlich, was wir sind und was nicht:

Die Democratic Post wird niemals mit Gruppen kooperieren, die eine anti-demokratische Agenda verfolgen. Die Democratic Post steht weder einer politischen Gruppierung oder Partei nahe. Wenn es darum geht, Missstände anzuprangern, kennen wir keine Freunde; wenn es jedoch darum geht, Fortschritte in Richtung unserer Werte anzuerkennen, dann kennen wir keine Feinde.

Wie ist Ihre Meinung zum Thema?

Lassen Sie uns an Ihrer Meinung teilhaben und gemeinsam über das Thema diskutieren. Konstruktive Kritik und Ergänzungen sind immer willkommen.

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Über den Autor
Andreas HechtHerausgeber und Redakteur

geboren 1968 in Bremen. Er gründete im Juli 2015 zusammen mit Nicole Hahn die Democratic Post und ist Mitglied der Redaktion. Journalistische Arbeit u.a. bei "Dr. Web Magazin", "NEOPresse" und "Huffington Post", nebenbei Autor mehrerer E-Books zu den Themen Lebenshilfe, Marketing und WordPress.

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4 Kommentare

  1. hpeterwalther schrieb :

    Wo bitte ist Deutschland noch eine demokratische Republik? Und weil das schon lange keine mehr ist, bin ich ausgewandert. Deutschland ist nicht mehr meine Heimat. Und Ihr werdet die Demokratie auch nicht wieder herstellen.

    • Andreas Hecht schrieb : Autor

      Das mag sein, dass wir es nicht schaffen, eine freiheitliche demokratische Ordnung wieder herzustellen. Doch wir geben nicht auf, die Dinge anzuprangern, die in unserem Land nicht stimmen. Irgend jemand muss es tun. Wir dürfen nicht alle wegsehen und den Kopf in den Sand stecken. Denn dann haben wir bald wirklich eine Autokratie.

  2. WILLKÜRGEGNER schrieb :

    Zur Information und ggf. zur Weiterverbreitung – Änderung erlaubt:

    Rechtsstaat, Demokratie, Gewaltenteilung, Legitimationskette durch das Wahlsystem, Grundgesetz, Verfassung, Menschenrechte usw. ergeben eine schöne Kulisse.
    “Hinter die Kulissen zu schauen heißt zu erkennen: Hinter der demokratischen Fassade wurde ein System installiert, in dem völlig andere Regeln gelten als die des Grundgesetzes. Das System ist undemokratisch und korrupt, es missbraucht die Macht und betrügt die Bürger skrupellos.” (http://www.abseiler.de/zitate/zitat-staatsrechtler-hans-herbert-von-arnim/2013/12/25/).
    Für den Sieg des Bösen reicht es, wenn die Guten nichts tun. Taugt das Parteiensystem? Gibt es eine Partei mit Guten, die sich für Menschenrechte einsetzen? Der Bundestag legalisierte auch die psychiatrische Zwangsbehandlung.

    https://youtu.be/nkGYhZ7V1bc

    Es hat seit Menschengedenken eine erkleckliche Anzahl von Charakterschweinen gegeben, die an die Macht streben (aus dem Buch „Rechtsbeugermafia“ – https://www.facebook.com/justizfreund/photos/pb.1379122369079326.-2207520000.1451115645./1379123882412508/?type=3&theater) – die pdf-Datei kann im Internet gefunden werden).
    Die Wahrheit über unsere Gesellschaft erfahren wir dort, wo Menschen auf verantwortliches Handeln angewiesen sind. Es ist längst an der Zeit, davon zu erfahren; weil ein Rechtsstaat keiner ist, wenn seine Gesetze nicht für alle gelten. Es wird an die Tradition und Gepflogenheiten totalitärer Staaten angeschlossen, wobei nicht selten alle unheilvoll zusammenspielen: die Behörden, die Gerichte, willfährige PsychiaterInnen und Sachverständige, Gesetz und Politik. Wo Psychiatrie und gesellschaftliche Strukturen aufeinander treffen, deckt es auf, welche primitiven und daher unglaublichen Mechanismen diese Verbrechen ermöglichen. Die mutige Psychologin und Betreuerin, die diese Zustände aufgedeckt hat, verliert nach jahrelang-konzertiertem System-Mobbing schließlich ihre Arbeit. Das ist hier der Preis für Mut, Zivilcourage und Engagement für Recht und Ordnung, vgl. Buch „Fehldiagnose Rechtsstaat“, http://behoerdenstress13.com/tag/isbn-3-8334-1526-6/, http://www.sgipt.org/politpsy/recht/KapRech0.htm). Wie man z.B. auf dem Deckblatt der Buchpräsentation unter http://www.sgipt.org/lit/sonstige/FDRSDuPO.htm) sehen kann, wird von Herrschenden oft etwas erfunden, um Untergebene aus reiner Willkür zu schädigen.
    Dementsprechend sind Rechtsbrüche und Rechtsbeugungen systemkonform. Das System schützt sich durch konsequente Manipulation (vgl. http://www.odenwald-geschichten.de/?p=1740).
    Lass Dich überraschen.

    https://youtu.be/AKl0kNXef-4

    Gerichtlichen und behördlichen Entscheidungen (nebst Justizministerien, Petitionsausschüssen etc.) fehlt wegen gewollter Verdrehungsabsicht der Tatsachen und der Rechtslage zumeist eine plausible Begründung, oft sogar die Sachbezogenheit. Hauptverantwortlich für das perfide Rechtschaos mit Methode sind die Parlamentsabgeordneten, das Bundesverfassungsgericht und auch der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte. Einzelfallgerechtigkeit gibt es selbst in schwersten Fällen für die meisten Betroffenen nicht. Das bedeutet, sie sind hilflos der Willkür des Staates und den schweren Folgen dieser Willkür ausgeliefert (vgl. http://unschuldige.homepage.t-online.de/default.html und http://duckhome.net/tb/archives/8631-JUSTITIA.html).
    Bestätigt wird die nicht zu bändigende Lust auf Willkür auch von Dr. Egon Schneider im ZAP-Report: Justizspiegel, Kritische Justizberichte, 2. erweiterte Auflage 1999, Seite 4f: „Täglich tausendfaches Verfahrensunrecht!“
    Das Wort Querulant gebraucht, um unbequeme Menschen verächtlich zu machen, die ihr Recht auf Meinungsfreiheit ausüben (und Rechtsbrüche nicht hinnehmen). Für die Einsperrung in psychiatrischen Krankenhäusern, Entmündigung und Existenzvernichtung reicht es noch heute- vgl. http://de.wikimannia.org/Querulantentum und https://sites.google.com/site/psychiatrisierung56zpo/michael-kohlhaas-querulanten-noergler-quengler). Eine Rechtsanwältin zu Justizirrtümern und zum Betreuungsrecht- https://www.youtube.com/watch?v=0fsczBN09IU.
    Die Politik vernichtet den Rechtsstaat (Prof. Albrecht zum Überwachungswahn)- https://www.youtube.com/watch?v=uOT1CkVyS18.
    Kritiker gelten als Terrorverdächtige, die überwacht werden dürfen – https://www.youtube.com/watch?v=GWZ15MbMN4w.
    Bundesjustizminister Maas fordert Stasimethoden beim Bürger ein- http://www.pi-news.net/2015/12/maas-fordert-stasimethoden-beim-buerger-ein/#more-496214.
    Weitere Infos Videos zu Menschenrechtsverletzungen in der BRD sind u.a. unter http://blog.justizfreund.de/?p=134 , http://www.meinungsverbrechen.de/category/recht/
    dokumentiert.
    Die Diktatur hat sich schon hinreichend bewaffnet, jedenfalls hat sie alle Organe des Staates fest in ihrer Hand, stellt Dr. Schachtschneider fest, vgl. http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/prof-dr-karl-albrecht-schachtschneider/ein-weiterer-schritt-zur-diktatur.html.
    Da die bisherigen obrigkeitsstaatlichen Verwaltungsstrukturen der Förderung von machtbesessen Charakterschweinen dienen, die die Diktatur wollen, wodurch der Bürger der Willkür ausgesetzt ist, müssen andere Strukturen her. Eine Idee dazu unter https://arsenalinjustitia.wordpress.com/.

  3. Ulli Bond schrieb :

    Sie werden, wenn Sie sich für die Wahrheit einsetzen, automatisch in der rechten Ecke stehen – wie die AfD.