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Meinung Seelische Kälte gegen Opfer

Die Flüchtlingskriminalität: Es schlägt die Stunde der Verharmloser

Die Flüchtlingskriminalität: Es schlägt die Stunde der Verharmloser

Die Silvesternacht in Köln 2015

Die etablierten Medien konnten nicht anders, als die sexuellen Belästigungen unzähliger Frauen in der Silvesternacht zu thematisieren. Es hat den Anschein, als ob die Politik nun gezwungen wäre, Maßnahmen einzuleiten. Doch man sollte sich nicht täuschen lassen, denn vieles wird nur ein reines, taktisches Manöver sein, angesichts der anstehenden Landtagswahlen.

Nun ist wieder die Zeit angebrochen für die Relativierer und Ideologen der »Wir nehmen sie alle« Welle der deutschen Politik. Die Verharmloser dieser Taten melden sich bereits zu Wort und spielen die Geschehen herunter. Auch Jakob Augstein ist unter diesen Menschen, die ihre Ideologie über die Würde der Frauen stellt. Denn hätten deutsche Männer Flüchtlingsfrauen auf diese Art belästigt, wäre der Aufschrei groß gewesen. Claudia Roth, die grüne Vizepräsidentin des Bundestages erklärte umgehend, dass es auch im Karneval oder auf dem Oktoberfest immer eine solche, sexualisierte Gewalt gegeben hätte. Doch solche Verharmlosungen sind ein Frontalangriff gegen die Würde einer jeder belästigten Frau.

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Das Oktoberfest steht auf einer Stufe mit den Geschehnissen von Köln?

Roth stellt eiskalt das Oktoberfest mit sechs Millionen Besuchern, auf dem es natürlich auch zu sexuellen Übergriffen kommt, auf eine Stufe mit den Gewalttaten von Köln und Hamburg. Doch prozentual passierten in Köln und Hamburg bedeutend mehr Übergriffe auf Frauen, doch Prozentrechnung ist nicht die Stärke der Frau Roth.

Linke Blogger gingen noch einen Schritt weiter und deuteten zynisch an, daß sich die Täter von Köln doch bereits „ganz gut in unsere Kultur und unseren Umgang mit Frauen integriert“ hätten. NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) wiederum verlautbarte, daß Äußerungen in rechtsgerichteten Chats „mindestens genauso widerlich“ wie die Taten derjenigen seien, die die Frauen angegangen haben.

Selbstverständlich ist die pauschale Verurteilung von Asylsuchenden nicht richtig und vergiftet das gesellschaftliche Klima. Und doch findet eine pauschale Verurteilung statt, nämlich die der anderen politischen Seite. Denn als ein Asylant 2015 in Dresden erstochen wurde, stellte die obrigkeitshörige Presse umgehend einen Bezug zur Pegida-Szene her. Kurz darauf kam es zu einer linken Großdemo mit Fahnen, auf denen der Slogan »Kein Platz für Rassismus« zu lesen war. Natürlich stellte sich etwas später heraus, dass der Täter von Dresden ein Landsmann des Migranten war. Immer wieder bei solchen Ereignissen demonstrieren vor allem linke Gruppen umgehend gegen „Rassismus“ und „Neonazis“.

Die seelische Kälte gegenüber deutschen Opfern

Natürlich hat sich kein sozialdemokratischer Innenminister bislang daran gestört, dass hier eine eklatante Vorverurteilung stattfindet. Doch die Ideologen der Einwanderungsgesellschaft werden sich beim Scheitern ihrer Experimente stets Sündenböcke wählen, die unter ihren Kritiker zu finden sind. Immer ist es ein »Saboteur«, der für das Nichterreichen der politischen Ziele verantwortlich ist.

Die Ideologen der ungebremsten Zuwanderung verleugnen stets die immensen kulturelle Unterschiede, die fast zur Kriminalität führen könnten, es natürlich nicht immer tun. Gesehen werden nur die sozialen Ursachen der Kriminalität. Ein Raub hat stets mit Armut zu tun, jedoch nur bei Ausländern, die wesentlich weniger hart bestraft werden als ein Deutscher bei gleichem Delikt. Völlig ausgeblendet wird hierbei, warum manche Personengruppen auf Armut im hohem Maße mit Kriminalität reagieren, andere hingegen nicht. Wird eine Sexualstraftat begangen, hat dies etwas mit „den Männern“ zu tun. Kulturelle Unterschiede zwischen Männergruppen werden nicht thematisiert. Ebenso versäumt man gerne den Migrations-Hintergrund der Täter, behauptet wird, dass es ebenso ein Deutscher hätte sein können.

Die seelische Kälte der Relativierer mit Scheuklappen ist schon gigantisch, einheimische Kollateralschäden werden in Kauf genommen. Der Grund hierfür liegt in einer unbewältigten NS-Vergangenheit, die die deutsche Psyche immer noch lähmt.

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Politische Gegner werden zu Nazis stilisiert

Jeder Mann und jede Bewegung gegen die massenhafte Einwanderung und die damit zusammenhängende Verdrängung der deutschen Unterschicht wird sofort als menschenfeindlicher „Nazi“ stilisiert. „Der arabische Einanderer“ wird zum „neuen Juden“, dem man nun endlich mittels Aktionen „gegen rechts“ die nötige Hilfe zukommen lassen muss. Der Begriff Flüchtlinge passt hervorragend dazu, denn er erinnert an die Flüchtlinge der NS-Zeit.

Der wachsenden Anteilnahme gegenüber den Fremden Menschen steht auf der anderen Seite das völlige Fehlen von Empathie für die Belange des eigenes Volkes gegenüber. Diese schon an das Widerliche grenzende, seelische Kälte ist ein fester Bestandteil der Politik und auch etablierten, obrigkeitshörigen Medien der Bundesrepublik. In der NS-Vergangenheit zuckten die Politikdarsteller auch nicht mit der Wimper, und genauso wenig tun sie es heute bei Opfern aus ihrem eigenen Volk, das zu vertreten sie geschworen haben. Doch ein Schwur bedeutet den Politikdarstellern heute nicht einmal mehr das Schwarze unter den Fingernägeln.

Wie ist Ihre Meinung zum Thema?

Lassen Sie uns an Ihrer Meinung teilhaben und gemeinsam über das Thema diskutieren. Konstruktive Kritik und Ergänzungen sind immer willkommen.

https://youtu.be/Oe_69mhjjmU

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Über den Autor
Andreas HechtHerausgeber und Redakteur

geboren 1968 in Bremen. Er gründete im Juli 2015 zusammen mit Nicole Hahn die Democratic Post und ist Mitglied der Redaktion. Journalistische Arbeit u.a. bei "Dr. Web Magazin", "NEOPresse" und "Huffington Post", nebenbei Autor mehrerer E-Books zu den Themen Lebenshilfe, Marketing und WordPress.

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