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Gesellschaft Asylkriminalität und Sicherheit

Dringend: Jetzt leicht Selbstschützen mit Pfefferspray und Gaspistolen

Da uns der Staat zurzeit nicht sicher schützen kann, müssen wir das selbst übernehmen.

Der Staat kann uns nicht mehr schützen, die Szenen von Köln, Hamburg und anderen Städten haben dies gezeigt. 500 neue Polizei-Stellen sollen geschaffen werden, doch ein ganzes Drittel der Polizei geht demnächst in den Ruhestand. Wer schützt uns dann, wenn nicht wir selbst?

Man muss es sich auf der Zunge zergehen lassen, um sich der Auswirkungen auch nur halbwegs bewusst zu werden: ein Drittel unserer Polizei bundesweit geht demnächst in den Ruhestand. Um dies zu kompensieren, will man 500 neue Stellen schaffen. Lassen Sie sich nicht hinters Licht führen, man schafft keine neuen Stellen, es werden durch diese Taktik sogar noch Stellen zuhauf abgebaut.

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Der Staat spart auf Kosten der Sicherheit seiner Bürger

Anscheinend muss oder will der Staat sparen. Nichts dagegen, doch bitte nicht auf Kosten der Sicherheit seiner Bürger. Denn die erwarten, dass der Staat sie schützt und vor Szenen bewahrt, wie sie in Köln und Hamburg in der Silvesternacht vorkamen. Doch wenn der Staat uns nicht mehr schützen kann, weil er lieber kräftig auf Kosten der inneren Sicherheit spart und heftig Stellen bei der Polizei abbaut, wer soll uns dann schützen? Die ersten Versuche eine Bürgerwehr aufzustellen scheiterten aus zwei Gründen schnell. Erstens geht die Polizei knallhart dagegen vor, zweitens werden solch gutgemeinte Ideen schnell von Nazis okkupiert.

Natürlich ist es klar, dass die Polizei gegen die Bürgerwehren vorgeht, und eben nicht gegen die Gewaltexzesse der islamischen Gewalttäter. Die Bürgerwehren schlagen nicht zurück und sind auch nicht so zahlreich. Viele Ereignisse der letzten Zeit haben uns gezeigt, dass die Polizei mit Gewalttaten durch größere Gruppen ein echtes Problem haben und sich nicht durchsetzen können oder wollen. Man denke da an Heidenau (Sachsen), wo geschlagene drei Nächte hintereinander Bürgerkriegsähnliche Zustände herrschten.

Wenn die Polizei uns nicht schützt, müssen wir das selbst tun

Der Verkauf von Gassprays, Pfeffersprays und Gaspistolen steigt schwunghaft an, einige Waffenhändler sind bereits ausverkauft und können nicht mehr liefern. Der Verkauf von Gaspistolen steigt extrem an, der Umsatz hat sich bis heute mindestens verdreifacht. Laut Auskunft der bayerischen Waffen-Behörden haben diese seit der Jahreswende „bedeutend mehr“ kleine Waffenscheine ausgestellt, als es in den Jahren zuvor der Fall war. Andere Kommunen geben an, dass sich die Anträge auf den sogenannten „kleinen Waffenschein“ mindestens verdoppelt hätten.

Die Waffenscheine in Deutschland
Wer in Deutschland eine Waffe haben will, braucht dazu eine Erlaubnis. Die Regelungen sind detailliert. Grob gilt:

  • Waffenbesitzkarte: Wer etwa eine scharfe Pistole oder ein Gewehr besitzen und zu Hause oder auf einer Schießstätte nutzen will, braucht dazu eine Waffenbesitzkarte.
  • Waffenschein: Wer eine klassische, scharfe Schusswaffe nicht nur zu Hause haben, sondern in der Öffentlichkeit mit sich tragen will, braucht einen Waffenschein. Diesen bekommen nur wenige Privatpersonen. Es ist sowohl ein Nachweis über die Sachkunde als auch die Notwendigkeit vorgeschrieben.
  • Kleiner Waffenschein: Wer eine Schreckschusswaffe, eine Reizstoffwaffe oder eine Signalwaffe mit sich herumtragen will, braucht einen kleinen Waffenschein. Anders als für den normalen Waffenschein braucht der Antragsteller weder Sachkunde noch die Notwendigkeit nachzuweisen. – (Eine Reizstoffwaffe meint hierbei eine Gaspistole)
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Sind Schreckschuss- oder Gaspistolen zur Selbstverteidigung sinnvoll?

Eine reine Schreckschusswaffe ist zur Selbstverteidigung völlig unsinnig. Der laute Knall hält niemanden mehr von seinem Vorhaben ab. Eine Gaspistole ist zwar sinnvoll, jedoch nicht anzuraten. Denn eine solche Waffe bringt nur etwas, wenn Sie mit einer Waffe umgehen können. Das Ziehen, Entsichern und Schießen muss in einer Bewegung und flüssig passieren können, ohne das man sich darauf konzentrieren muss. Sollte dieser Vorgang nicht unbewusst von Ihnen durchgeführt werden können, vergessen Sie die Verteidigung mit einer Gaswaffe lieber ganz schnell. Sie taugt dann nicht zur Selbstverteidigung. Zudem kann man den Waffen ansehen, dass es keine Echten sind.

Gaswaffe: Die Angreifen können eventuell ihr Augenlicht verlieren

Bei Gaspistolen kommt noch ein weiterer Faktor hinzu. Denn wenn man die Waffe zu dicht vor den Augen eines Angreifers abfeuert, so kann dieser durch die zusammen mit dem Gas herausgeschleuderten Pulverteilchen der Patrone sein Augenlicht verlieren.

Pfefferspray oder Reizgasspray sind hier bedeutend ratsamer zur Verteidigung, denn diese Sprays kann man nach kurzer Durchsicht der Anleitung bereits sicher nutzen. Bei Gassprays ist natürlich auch auf die Windrichtung zu achten, ansonsten hat man sich selbst außer Gefecht gesetzt, was die Täter natürlich freut. Die Wirksamkeit bei Angriffen ist hervorragend, und die Handhabung ist leicht erlernbar. Zudem lässt sich die kleine Sprühflasche für das Gas- oder das Pfefferspray gut in einer Jacken- oder Manteltasche unterbringen, und ist somit in Notsituationen schnell zur Hand.

Noch mal zusammengefasst:

  • Nutzen zur Selbstverteidigung: Schreckschusswaffe – Keiner
  • Nutzen zur Selbstverteidigung: Gaspistole – Nur, wenn man mit Waffen umgehen kann
  • Nutzen zur Selbstverteidigung: Pfefferspray – Sehr gut und leicht erlernbar!
  • Nutzen zur Selbstverteidigung: Reizgasspray – Gut, wenn man die Windrichtung beachten kann.

Die Experten der Polizei sehen das Aufrüsten der Bürger mit Sorge

  • Wer den Umgang zum Beispiel mit der Waffe nicht beherrsche, habe nichts gewonnen. Bis eine Pistole aus der Handtasche geholt ist, kann es viel zu lange dauern. Wer den Umgang mit Pfefferspray nicht beherrsche, könne sich im versehentlich damit selbst außer Gefecht setzen.
  • Außerdem können sich die Angreifer die Waffen schnappen – und selbst einsetzen.
  • Oder jemand reagiert in seiner Angst über, setzt die Waffe ein – und macht sich der Körperverletzung schuldig. Handelsübliches Pfefferspray etwa ist in Deutschland nur für den Einsatz gegen Tiere erlaubt – nur in Notwehr kann der Einsatz gegen Menschen legal sein.
  • Täuschend echt aussehende Schreckschusspistolen könnten Situationen eskalieren lassen.
  • Waffen könnten die Menschen in Sicherheit wiegen und leichtsinnig machen.

Die Experten der Münchner Polizei empfehlen folgendes:

  • Nachts beleuchtete Wege nutzen
  • In Gruppen unterwegs sein
  • Aufmerksam sein – sich also nicht vom Handy oder Musik vom Kopfhörer ablenken lassen
  • Sich Know-How im Selbstverteidigungskurs aneignen
  • Angreifer heftig gegen das Schienbein treten oder mit der flachen Hand ins Gesicht schlagen
  • Durch Schreien oder eine für den Notfall mitgeführte Trillerpfeife Aufmerksamkeit erregen und Hilfe holen

Fazit

Es ist stark zu hoffen, dass die Regierungen der Länder und des Bundes auf die erhöhte Sicherheitslage und das Bedürfnis ihrer Bürger nach mehr Sicherheit umgehend reagieren und Abhilfe schaffen. Denn dann ist das Hochrüsten der Bürger nicht mehr nötig. Doch bis das geschehen ist, kann es durchaus nicht schaden, sich mit einem Pfeffer- oder Reizgasspray auszustatten. Die Handhabung ist einfach und die kleine Dose kann man in jeder Mantel- oder Jackentasche gut unterbringen. Zudem schaffen die Sprays eine wirkliche Sicherheit, wenn man gut trifft.

Wie ist Ihre Meinung zum Thema?

Lassen Sie uns an Ihrer Meinung teilhaben und gemeinsam über das Thema diskutieren. Konstruktive Kritik und Ergänzungen sind immer willkommen.

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Über den Autor
Andreas HechtHerausgeber und Redakteur

geboren 1968 in Bremen. Er gründete im Juli 2015 zusammen mit Nicole Hahn die Democratic Post und ist Mitglied der Redaktion. Journalistische Arbeit u.a. bei "Dr. Web Magazin", "NEOPresse" und "Huffington Post", nebenbei Autor mehrerer E-Books zu den Themen Lebenshilfe, Marketing und WordPress.

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Ein Kommentar

  1. Klaber schrieb :

    Ich führe schon über 10 Jahre einen Revolver (Gastpatronen) mit mir. Es sollte unbedingt hierzu einen kleinen Waffenschein beantragt werden. Ohne diesen ist das Tragen solch einer Waffe verboten. Außerdem sollte man auch damit verantwortlich damit umgehen können. Wenn wir Politiker hätten, die das Volk wirklich vertreten, wäre ein Selbstschutz nicht notwendig. Ich habe das Gefühl, dass wir Zeiten entgegen gehen, welche an 1933 erinnern. Wenn Politik nicht in der Lage ist uns zu schützen, dann muss sich keiner wundern, wenn sich die Bürger selbst schützen!
    Vor allen Dingen unsere Bundeskanzlerin muss ihre Politik ändern. Nimmt diese Frau überhaupt noch das Volk ernst?