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Essay Alternative für Deutschland

Die AfD: Diese Aussagen grenzen an Rechts-Terrorismus

Die AfD: Diese Aussagen grenzen an Rechts-Terrorismus

Eine Partei, die auf Frauen und Kinder schiessen lassen will, kann keine Alternative sein.

Die AfD hat sich durch die Aussagen von Frauke Petry und Beatrix von Storch selbst enttarnt. Beide forderten den Schusswaffengebrauch gegen Flüchtlinge. Von Storch sogar gegen Frauen und Kinder. Das ist an menschenverachtender Geisteskrankheit nicht mehr zu überbieten. Damit rückt die AfD eindeutig in den Raum des Rechts-Terrorismus.

Dümmer können politische Aussagen schon nicht mehr werden, entlarvender auch nicht. Selbst diejenigen, die die AfD bisher nur als nationalistisch und rechtspopulistisch wahrnahmen, kommen langsam ins Zweifeln aufgrund der Aussagen von AfD-Chefin Frauke Petry, auf Flüchtlinge notfalls auch schießen lassen zu wollen. Die Berliner AfD-Vorsitzende Beatrix von Storch ging sogar noch einen Schritt weiter, denn von Storch hatte auf die Frage eines Facebook-Users, ob die AfD auf Frauen und Kinder schießen lasse wolle, mit „JA“ geantwortet.

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„Wollt Ihr etwa Frauen mit Kindern an der grünen Wiese den Zutritt mit Waffengewalt verhindern?“ – Von Storch: »Ja«

Kurze Zeit später ruderte von Storch zurück und will den Schiessbefehl nur auf Frauen bezogen sehen.

„Ich habe bejaht, daß „Frauen mit Kindern“ mit Waffengewalt am Übertritt der grünen Grenze gehindert werden sollen. Ich…

Posted by Beatrix von Storch on Sonntag, 31. Januar 2016

Schneller und einfacher kann man die Reputation einer Partei nicht zerstören. Diese Aussagen sind reiner Rechts-Terrorismus und zudem völlig unnötig, denn die Flüchtlinge sind nicht das Problem.

AfD ist die neue NPD. Rechts-Terroristische Aussagen statt Wahlkampf mit Lösungen

Verrohte, grausame und menschenverachtende Aussagen kennzeichnen eine Partei, die immer mehr in den Rechts-Terroristischen Bereich abzudriften scheint. Statt mit wirklich nutzbringenden Vorschlägen und Lösungen zu arbeiten, wird lieber das ganz extrem Rechte Spektrum anvisiert als Wählerschaft. Dabei liegen die Lösungen so nahe. Man muss sie nur sehen und sich dafür einsetzen. Denn Schiessbefehle kennen wir in Deutschland zur Genüge, da reicht ein Blick in die jüngere Vergangenheit.

Schiessbefehle und weitere Maßnahmen der Vergangenheit

Drittes Reich

1933 bis 1945 wurden die unliebsamen Minderheiten im Volk fast vollkommen durch Schiessbefehle und weitere Maßnahmen ausgelöscht. Ich spreche hier nicht nur vom Holocaust, sondern auch von Volksgruppen wie den Roma, den Sinti, den Kommunisten, sowie den geistig und/oder körperlich Behinderten. All diese Gruppen wurden fast vollständig ausgelöscht. Es reicht bereits, dass ungefähr 20 Prozent der deutschen Bürger immer noch Antisemitisch sind und Juden für schlechtere Menschen halten.

Deutsche Demokratische Republik

Auch in der DDR war der Schiessbefehl ein integraler Bestandteil der Gesellschaft. Es wurde auf jeden Bürger geschossen, der es wagte, flüchten zu wollen. Insgesamt sollen durch diesen unmenschlichen Befehl circa 2.000 Menschen zu Tode gekommen sein, die genaue Anzahl kann bis heute nicht ermittelt werden.

Schiessbefehl oder Lösung des Problems?

Bringt ein Schiessbefehl überhaupt etwas?

Nein und dreimal nein! Denn das eigentliche Problem wird dadurch nicht gelöst. Das Problem ist die illegale Einwanderung in die EU. Wenn wir weniger Flüchtlinge haben wollen, müssen wir die illegale Einwanderung in die EU (nicht Deutschland!) in den Griff bekommen. Das jedoch geht nur durch den Bau einer sehr hohen und massiven Mauer an den EU-Außengrenzen. Diese Mauer müsste durch Militärgruppen aller EU-Staaten geschützt werden. Zudem müsste das Problem der Einwanderung über Griechenland und Italien gelöst werden.

Das ließe sich durch ständige Präsenz der EU-Marineeinheiten vor den Küsten der Ausgangsländer erreichen. Hier muss eine Kooperation mit den jeweiligen Ländern angestrebt werden, dass innerhalb der jeweiligen Hoheitsgewässer operiert werden kann. Dann wäre es möglich, die Flüchtlinge bereits in den Hoheitsgewässern aus dem Wasser zu ziehen, die Schlepper-Boote sofort zu zerstören und die Flüchtlinge im Anschluss wieder an Land zu setzen. Hier können wir sehr viel von Spanien lernen, denn das Land hat seine Flüchtlingskrise in den Griff bekommen.

Das wäre die Lösung!

Die Quintessenz aus diesen Maßnahmen lautet: was nicht illegal in die EU Einwandern kann, kann auch in Deutschland keinen Asylantrag stellen.

Eine legale Obergrenze

Vor den Mauern der EU-Außengrenze könnte ein Aufnahmelager für Flüchtlinge entstehen, die legal in die EU einreisen dürfen. Hier müsste eine Obergrenze für Deutschland festgesetzt werden. Der Vorschlag von Horst Seehofer (CSU) von 200.000 Menschen pro Jahr dürfte realistisch sein. Ein Familiennachzug sollte nicht stattfinden dürfen. Nach Erreichen der Obergrenze muss jeder weitere Zuzug unterbunden werden.

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Eine Geisteskranke will die Demokratie zerstören

Stimmen aus dem Netz zum Schiessbefehl:

„Kein deutscher Polizist würde auf Flüchtlinge schießen“, sagte der Vizevorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Jörg Radek. „Wer ein solches radikales Vorgehen vorschlägt, will offenbar den Rechtsstaat aushebeln und die Polizei instrumentalisieren.“

„Die Frau ist offensichtlich geisteskrank“, sagte der Vorsitzende der Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft (UOKG), Dieter Dombrowski, der Mitteldeutschen Zeitung. „Wer als Deutscher mit der Kenntnis um 2.000 erschossene Flüchtlinge an der innerdeutschen Grenze fordert, auf unbewaffnete Flüchtlinge zu schießen, der kann geistig nicht normal sein.“

Der ehemalige Bundestagspräsident Wolfgang Thierse (SPD) sagte dazu: „Das ist eine gespenstische Äußerung und zeigt, zu welcher entmenschlichten Politik die AfD bereit wäre, wenn sie an die Macht käme.“

Die AfD an der Macht: Die Auswirkungen des Schiessbefehls

Wenn auf Flüchtlinge geschossen würde, hätte dies schwere Auswirkungen auf Deutschland. Andere europäische und internationale Länder würden die sofort unterbinden wollen und müssen. Unklar ist, ob dies durch wirtschaftliche Sanktionen oder sofort durch einen militärischen Schlag gegen unser Land geschehen würde. Kein Land würde dabei tatenlos zuschauen, wie sich langsam die gleichen Verhältnisse wie im Dritten Reich etablieren würden. Denn ein Schiessbefehl auf unbewaffnete Flüchtlinge wäre nur der Anfang.

Im besten Fall passiert das:

Im besten Fall würde Deutschland nur isoliert in der Welt dastehen. Doch das wäre schon schlimm genug, denn unsere Wirtschaft basiert auf Exporten. Können wir nicht mehr exportieren, würde unsere Wirtschaft schweren Schaden nehmen und die Arbeitslosenzahlen würden extrem anwachsen. Nach relativ kurzer Zeit wäre Deutschland am Ende.

Im schlimmsten Fall passiert das:

Die europäischen Länder würden sich vereinen, hinzu würde höchstwahrscheinlich auch die USA kommen. Ein militärischer Schlag gegen Deutschland wäre unumgänglich, der dritte Weltkrieg bricht aus. Die Staaten-Allianz würde mit allen Mitteln eine rechtsextreme Neonazi-Regierung verhindern, welche auf Frauen und Kinder schiessen lässt.

Klarstellung: Die Flüchtlinge sind vollkommen unschuldig, Merkel trifft die Schuld!

Die Flüchtlinge können nichts für die jetzige, sehr kritische Situation. Denn sie wurden systematisch von der Regierung Merkel angeworben. Durch englischsprachige Durchsagen auf der Deutschen Welle, durch Propaganda-Videos des Bundesministeriums für Migration und Flüchtlinge und durch Bundespräsident Gauck. Da ist es kein Wunder, dass so viele Flüchtlinge nach Deutschland kommen wollen. Ihnen wurde schliesslich das „Land, in dem Milch und Honig fliessen“, versprochen. Von Merkel und ihren Erfüllungsgehilfen.

Die Autokratin Merkel trifft die Schuld

Angela Merkel hat die vollumfängliche Schuld an der Anzahl der Flüchtlinge. Wohlgemerkt, an der Anzahl. Denn Flüchtlinge kamen immer schon zu uns, nur nicht in dieser Masse. Angela Merkel verfolgt eine zerstörerische Asylpolitik, und rudert in dieser Frage nicht einen Milimeter zurück. Das ist nicht verwunderlich, denn längst schon haben wir keine Demokratie im eigentlichen Sinne mehr, sondern eine demokratisch gewählte Autokratie.

Bildlich gesprochen eine Diktatur. Denn Bundeskanzlerin Merkel benimmt sich wie eine Diktatorin. Allein ihre Entscheidungen gelten in der großen Koalition, allein ihre Entscheidungen werden knallhart gegen alle Widerstände durchgesetzt. Es ist ihr vollkommen egal, ob sie noch die Meinung ihres Volkes vertritt, oder die Meinung ihrer Fraktions- und Koalitionsmitglieder. Dabei wurde sie einst gewählt, um die Interessen ihres Volkes zu vertreten. Doch das interessiert sie schon lange nicht mehr.

Ihr neuer Wahlspruch dagegen heißt: L’État c’est moi (der Staat bin ich).

Eine Autokratie durch eine Schlimmere ersetzen?

Vor einer Wahl sollte man sich durchaus gut überlegen, ob man eine Autokratie durch eine noch Schlimmere ersetzen möchte. Möchten Sie in einem Land leben, in dem auf Flüchtlinge geschossen wird, anstatt die realen Probleme anzugehen? Ich definitiv nicht. Sicherlich muss Merkel ihren Dämpfer bekommen und so schnell wie nur möglich abgewählt werden. Eine offizielle Aufforderung an die Koalitionspartner CSU und SPD, nun endlich ein konstruktives Misstrauensvotum zu stellen, muss schnellstens her. Das wäre eine gute und demokratische Möglichkeit, Merkel vom Thron zu stoßen uns wieder eine Demokratie in Deutschland sicherzustellen.

AfD – keine Alternative für Deutschland!

Die Alternative für Deutschland ist nach den neuesten Äußerungen absolut keine Alternative mehr, denn die Partei steht den einstigen Idealen der NSDAP sehr nahe. Auf Flüchtlinge schiessen zu wollen bedeutet Rechtsterroristisch zu sein. Nationalismus und Terrorismus sind keine Alternativen, egal aus welchem Lager sie stammen. Denn Meinungsfreiheit, Pressefreiheit und die Würde des Menschen sollte auch weiterhin unantastbar sein.

Art. 1 des Grundgesetzes

  • (1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.
  • (2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.

Vizekanzler Sigmar Gabriel fordert die Beobachtung durch Verfassungsschutz

Der SPD-Chef und Vizekanzler Sigmar Gabriel forderte in der Bild am Sonntag, dass die AfD von TV-Runden im öffentlich-rechtlichen Fernsehen ausgeschlossen werden müsse: „Für mich gehört die AfD in den Verfassungsschutzbericht und nicht ins Fernsehen.“ zudem fordert er ganz klar die Beobachtung der AfD durch den Verfassungsschutz.

„Unglaublich, dass solche Parteien ihre Parolen jetzt in öffentlich-rechtlichen Rundfunksendern absondern dürfen“, sagte Gabriel der Bild am Sonntag und fügte hinzu: „Früher galt in Deutschland eine klare Regel: Parteien, die sich gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung unseres Landes wenden, denen helfen wir nicht noch, ihre Propaganda über das Fernsehen zu verbreiten.“

Videos zum Thema:

https://youtu.be/h3mcsDTDz24

Quellen:

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Über den Autor
Andreas HechtHerausgeber und Redakteur

geboren 1968 in Bremen. Er gründete im Juli 2015 zusammen mit Nicole Hahn die Democratic Post und ist Mitglied der Redaktion. Journalistische Arbeit u.a. bei "Dr. Web Magazin", "NEOPresse" und "Huffington Post", nebenbei Autor mehrerer E-Books zu den Themen Lebenshilfe, Marketing und WordPress.

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