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Meinung Luxus für Flüchtlinge

Das Luxus-Asyl: Nagelneue Reihenhäuser für Flüchtlinge

Das Luxus-Asyl: Nagelneue Reihenhäuser für Flüchtlinge

Die sich zum Teil noch im Bau befindlichen Reihenhäuser für die Asylbewerber.

Im mittelfränkischen Eckental wurden die ersten speziell für Flüchtlinge erbauten Reihenhäuser von den Asylbewerbern bezogen. Insgesamt stehen den Flüchtlingen sechs Reihenhäuser mit rund 1.000 Quadratmetern Wohnfläche zur Verfügung. 50 Flüchtlinge sollen den Luxus eines neuen Reihenhauses genießen dürfen.

Somit ziehen die Flüchtlinge in eine Unterkunft ein, die sich nur gut verdienende Deutsche leisten könnten. Fraglich ist daher, ob dies die richtigen Signale sendet in einer Zeit, die immer fremdenfeindlicher wird. Die AfD wird sich über solche Argumente mit Sicherheit freuen, doch genau das kann nicht wirklich erwünscht sein.

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Asylbewerber sind hocherfreut über die Unterbringung

Das Video zum Thema: (Der Artikel geht unterhalb des Videos weiter)

Die ersten Flüchtlinge sind bereits in die luxuriösen Reihenhäuser eingezogen und zeigen sich sehr angetan über die Unterkunft. Die Unterbringung sei „sehr gut“, so ein Asylbewerber gegenüber dem Bayerischen Rundfunk. Auch der Investor Markus Gildner zeigte sich sehr erfreut und äußerte sich wie folgt:

„Das sind alles junge Paare, junge Familien mit ein oder zwei Kindern, und das sind alles ganz anständige Leute.“ Um „Luxus-Bauten“, wie einige Bürger kritisiert hatten, handele es sich nicht. „Goldene Wasserhähne wurden nicht eingebaut“

Neue Reihenhäuser sind kein Luxus?

Das wirft natürlich die Frage auf, was Luxus-Bauten sind. Das neue Reihenhäuser nicht unter die Kategorie Luxus fallen, ist sicherlich nicht korrekt. Denn ein solches Reihenhaus kostet im Schnitt ab circa 1.000 Euro Miete monatlich und dürfte daher für einen weiten Teil der Bevölkerung durchaus unter den Begriff „Luxus“ fallen. Denn Luxus ist das, was sich die breite Masse nicht leisten kann. Obwohl ich absolut für die Aufnahme von Kriegsflüchtlingen bin, kann ich solche Entscheidungen nicht nachvollziehen, denn sie lassen Neid aufkommen und spielen den Rechten direkt in die Hände.

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Einheimische sollen sich den Flüchtlingen anpassen

Die Asylbewerber in Eckental werden von der örtlichen Flüchtlingsinitiative „FLEck e.V.“ betreut. Diese gibt mittlerweile Verhaltensregeln für die örtliche Bevölkerung aus und rät den Einheimischen, sich mit den kulturellen Eigenarten der Asylsuchenden vertraut zu machen. Unter anderem rät man den Bürgern, sich bei einem Gespräch mit Angehörigen muslimischer Kulturen nicht in die Augen zu sehen. Dies würde als unhöflich empfunden. Ebenso sollten Männer Frauen nicht in die Augen sehen, weil dies ansonsten als sexuelles Interesse missverstanden werden könne. Deutsche sollten sich ebenfalls merken, dass sich Männer und Frauen nicht die Hand geben, außer, sie seien miteinander verwandt. Weiter schreibt die Initiative:

„In manchen Regionen in Afrika nimmt man keine gebrauchten Kleider an. Denn man geht davon aus, daß der Geist des Vorbesitzers noch in den Kleidern wohnt.“

Falsch verstandene Integration

Das eine Flüchtlingsinitiative der deutschen Bevölkerung Anpassungsleistungen an die Migranten abverlangt, darf gerne als Frechheit verstanden werden. In keinem anderen Land der Welt muss und würde sich die Bevölkerung an die Zuwanderer anpassen, und das ist gut so! Wer als Asylbewerber bei uns leben möchte, weil er in seiner Heimat mit politischer Verfolgung oder dem Tod bedroht ist, ist grundsätzlich herzlich willkommen. Doch er hat sich uns anzupassen und nicht anders herum. Denn gerade bei Angehörigen einer grundsätzlich problematischen Religion / Staatsform wie dem Islam könnte dies die völlig falschen Signale senden. Ich bleibe also dabei: Wer hier leben will, hat sich uns anzupassen, und nicht umgekehrt!

Unruhe in der Gemeinde

Bereits während der Bauphase der Reihenhäuser in vergangenen Jahr kam es zu Unruhen in der Gemeinde. Einwohner beschwerten sich, dass der Investor behauptete, dass in die Häuser junge Familien einziehen würden. „Der Investor hat die Gemeinde und die Anwohner über den Tisch gezogen“, so ein Einwohner. Insgesamt kostete das Bauprojekt rund zwei Millionen Euro. Zu den Mietpreisen wollte sich der Investor Gildner nicht äußern.

Klarstellung

Die Democratic Post ist eine Debattenplattform für kontroverse Perspektiven aus demokratischer Sichtweise. Wir positionieren uns eindeutig gegen Rechts und gegen den Hass auf Flüchtlinge. Wir fordern mehr Toleranz und politische Lösungen für die wichtigen Probleme unserer Zeit.

Wie ist Ihre Meinung zum Thema?

Lassen Sie uns an Ihrer Meinung teilhaben und gemeinsam über das Thema diskutieren. Konstruktive Kritik und Ergänzungen sind immer willkommen.

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Über den Autor
Andreas HechtHerausgeber und Redakteur

geboren 1968 in Bremen. Er gründete im Juli 2015 zusammen mit Nicole Hahn die Democratic Post und ist Mitglied der Redaktion. Journalistische Arbeit u.a. bei "Dr. Web Magazin", "NEOPresse" und "Huffington Post", nebenbei Autor mehrerer E-Books zu den Themen Lebenshilfe, Marketing und WordPress.

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