Democratic Post

Kritische Texte und kontroverse Meinungen

Video NPD-Aufmarsch in Schwerin

NPD-Chef Udo Pastörs: Hassrede gegen Journalisten [Video]

Der Chef der Neonazi-Partei NPD, Udo Pastörs, hetzt beim Aufmarsch der NPD am 01.05.2016 in Schwerin gegen Journalisten. Reden dieser Art sind der Grund dafür, dass die Pressefreiheit Tag für Tag ein kleines Stückchen stirbt, denn Prügel für Journalisten sind völlig normal geworden. Dieses Video zeigt, warum das so ist.

Das Transkript des Videos

Und wenn ich dann mit den immer grienenden Journalisten zu tun habe, die immer mit einer vermeintlich intellektuellen Überlegenheit einem das Mikrofon reichen, dann will ich denen sagen, die auch heute wieder als moralische Instanz und als Zuarbeiter der Staatsanwaltschaften hier anwesend sind, dann will ich denen sagen: Wenn sie sagen, es gibt in Mecklenburg-Vorpommern erst so wenig Ausländer, dann will ich diesen feinen Journaille-Schmierern, dieser Schweinejournalismus, den sie produzieren, ganz einfach freundlich mit Nächstenliebe zurufen: es geht nicht nur um MV. Uns Nationaldemokraten geht es zunächst einmal um ganz Deutschland und dann um ganz Europa. Und Europa muss der Kontinent der weißen europäischen Völker bleiben!

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Rechtsradikale Demonstrationen werden immer gewalttätiger

Die Aggressivität und Gewalttätigkeit nimmt auf rechtsradikalen Demonstrationen immer weiter zu. Journalisten müssen mittlerweile Angst um ihre körperliche Unversehrtheit haben, wenn sie über die PEGIDA-Aufmärsche oder über Treffen und Demonstrationen von Rechtsradikalen berichten möchten. Und das trotz der Tatsache, dass Presse- und Meinungsfreiheit in Deutschland Verfassungsrang haben.

Leichte bis schwere Verletzungen von Journalisten sind keine Ausnahme mehr, sondern alltäglich. Eine verlässliche Statistik zu den Gewalttaten gegen die Berichterstatter fehlt bislang noch. Niemand glaubte, dass je eine Situation entstehen könnte, die Gewalt und Prügel gegen Journalisten zur Norm werden lässt. Genau das ist jedoch geschehen. Anfang 2015 konnte noch eine offene Berichterstattung über die PEGIDA-Aufmärsche stattfinden, doch heute gibt es bereits Zonen und Stadtviertel in bestimmten Städten, die von Journalisten nicht mehr betreten werden sollten, wenn ihnen ihre Gesundheit lieb ist.

Die Politik schweigt: Sind rechte Straftaten politisch erwünscht?

Eine ausgewogene und faire Berichterstattung ist so nicht mehr möglich. Die Politik schweigt und nimmt diese Tatsachen zur Kenntnis, ohne einen Grund zum Handeln zu sehen. Dabei wurden bereits von Januar bis Oktober 2015 940 rechtsextremistisch motivierte Straftaten durch die Bundesregierung registriert. 940 Straftaten voller Hass und Gewalt.

Der Aufschrei der Kanzlerin oder ein Statement des Bundesinnenministers dazu bleibt jedoch aus. Man könnte daher zum Schluss gelangen, dass rechtsextreme Gewalt politisch gewünscht ist.

Quelle:

augenzeugen.info

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Über den Autor
Andreas HechtHerausgeber und Redakteur

geboren 1968 in Bremen. Er gründete im Juli 2015 zusammen mit Nicole Hahn die Democratic Post und ist Mitglied der Redaktion. Journalistische Arbeit u.a. bei "Dr. Web Magazin", "NEOPresse" und "Huffington Post", nebenbei Autor mehrerer E-Books zu den Themen Lebenshilfe, Marketing und WordPress.

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