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Gesellschaft Sommerhitze

Hoch „Annelie“ hält uns nicht auf Trab

Seit ein paar Tagen hat uns das Hoch „Annelie“ – benannt nach einer 93-jährigen, rüstigen Rentnerin vom Bodensee, der die Hoch-Benennung von ihren Kindern zum Geburtstag geschenkt wurde – fest im Griff. Mit Spitzen-Temperaturen, im Süden Deutschlands um die 40 Grad-Marke und Höchstwerten im Norden von immerhin auch 35 Grad, kommt die Republik auch durch das Wetter ordentlich ins Schwitzen.

So gut wie auf dem Titelfoto kann es derzeit nicht jeder haben…

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Ist das Wetter kalt, windig und regnerisch, dann meckern alle über das schlechte Wetter und fragen sich, ob denn der Sommer überhaupt noch käme?! So geschehen bis vor „Annelies“ Erscheinen, oder?

Jetzt ist er, der Sommer, endlich da und schon fängt die republikanische Gemeinde an zu ächzen und stöhnen, dass es ja so heiß und/oder zu schwül sei. Doch das bringen Sahara -Winde, welche „Annelie“ im Gepäck hat, halt manchmal so mit sich. Wie meine Großmutter immer zu sagen pflegte:
„Es gibt nur die falsche Kleidung!“ Ich würde noch hinzufügen: Auch das nicht richtige Verhalten.

http://gty.im/450373430

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Dennoch: Ist es nicht herrlich, nur mit leichtem Oberteil, kurzem Rock oder kurzer Hose sowie Sandalen/Sandaletten und ohne Jacke, warmer Hose, Pulli und dergleichen hinausgehen zu können?!
Ich liebe es!

Unsere Körper und unsere Seelen brauchen auch einmal etwas Wärme!

Damit auch die leidgeplagte, arbeitende Bevölkerung weiterhin gut durch den Sommer kommen wird, hier noch ein paar Tipps:

  1. Entgegen der landläufigen Meinung erfrischen nicht eiskalte Getränke, sondern lauwarme. Sollten Sie das nicht mögen, dann besser kalte Getränke als gar keine. Jeder sollte täglich mindestens 2 Liter Flüssigkeit zu sich nehmen; im Sommer besser 0,5 bis 1 Liter mehr!
  2. Die Kleidung – egal ob im Business oder in der Freizeit – sollte aus Leinen, dünner Baumwolle oder (Natur-) Seide hergestellt worden sein. Auf keinen Fall aus Kunstfasern.
  3. Ein Ventilator hilft immer, auch wenn er die Luft nur verwirbelt.
  4. Vorsicht mit der Klima-Anlage oder -Automatik: Ist sie zu kalt eingestellt, dann droht ein Hitzeschock beim Verlassen der gekühlten Umgebung. Die Differenz zwischen Außen- und Innentemperatur sollte nicht mehr als 10 Grad bestehen, besser weniger.
  5. Ein kühler – nicht eiskalter – Wassereimer für die Füße wirkt auch immer Wunder.
  6. Ab und zu kaltes Wasser, zum Beispiel beim Toilettengang, über die Innenseite der Handgelenke – den sogenannten Puls – ein paar Minuten laufen lassen. Wenn Sie mit Bus, Bahn oder sonstigen öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind, dann hilft immer auch ein Coldpack in einer Tiefkühltasche.
  7. Wer nicht sehr fit und trainiert ist, der sollte nicht bei Mittagshitze Sport und Anstrengungen im Freien ausüben. Dieses gilt besonders für ältere Menschen und Herzkranke. Nutzen Sie die kühleren Morgenstunden, die bekanntlich ja auch Gold im Mund haben sollen.
  8. Last but not least, das Sonnenschutzmittel nicht vergessen! Die Haut vergisst nichts. Wer sich viel im Freien aufhält benötigt mindestens Lichtschutzfaktor 50. Sogar, wenn es bewölkt ist, dringen die Sonnenstrahlen – UV-A und UV-B – durch die Wolkenschicht durch und können einen Sonnenbrand bewirken.

Wem dieses Wetter nicht gut bekommt, machen Sie es wie die Süd-Europäer: Einfach einmal einen Gang herunter schalten.

Schließend wünsche ich Ihnen und uns noch viele schöne Sonnenstunden! Die kalte und ungemütliche Jahreszeit – die gefühlt im Allgemeinen viel länger dauert – wird bestimmt kommen.

Genießen Sie das Wetter!

Video: 5 Beauty Tipss für den Sommer

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Über den Autor
Nicole HahnHerausgeberin und Redakteurin

wurde 1962 in Hamburg geboren. Sie gründete im Juli 2015 zusammen mit Andreas Hecht die Democratic Post und ist Mitglied der Redaktion.

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